Tim Gilgner und Jan-Niklas Lobert (Vestia Disteln, ab Sommere 2021 beim FC 96 Recklinghausen)
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Tim Gilgner (l.) und Jan-Niklas Lobert spielen ab Sommer für den FC 96 Recklinghausen.

Fußball

Von Disteln zum Hohenhorst - mit diesen Neuzugängen plant der FC 96 Recklinghausen

  • vonOlaf Nehls
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Zwei Bezirksliga-Spieler des SV Vestia Disteln wechseln zum FC 96 Recklinghausen.

In Disteln hatten sie gute Zeiten. Zur neuen Saison wollen Tim Gilgner und Jan-Niklas Lobert jedoch mit dem FC 96 Recklinghausen in der Kreisliga A Erfolge feiern. Michael Strzys, Torwart und Sportlicher Leiter in Personalunion bei den Recklinghäusern, ist froh, dass sich die beiden Bezirksliga-Fußballer vom SV Vestia dem Klub vom Hohenhorst angeschlossen haben. Ist es für die beiden offensiven Außenbahnspieler nicht ein Schritt zurück, wenn man aus der Bezirksliga kommt, um demnächst in der Kreisliga zu kicken?

Für Michael Strzys, der selbst weit über 100-mal in der Oberliga für u.a. Spvgg. Erkenschwick, RW Essen, TSG Sprockhövel oder SC Wiedenbrück das Tor gehütet hat, spielt die Liga nur eine untergeordnete Rolle. „Beide Spieler sind Jungs aus Recklinghausen, können fast zu Fuß zum Training kommen. Dazu stimmt bei uns das Umfeld“, sagt der 38-Jährige, der selbst in der nächsten Saison noch einmal Teil der Recklinghäuser Mannschaft sein möchte.

„Wir hatten auch Spieler hier, die wir nicht überzeugen konnten. Die haben dann irgendwo 50 Euro mehr geboten bekommen und spielen jetzt lieber bei einem Dorfverein“, sagt Strzys. Viel Überzeugungsarbeit musste der Sportliche Leiter bei Gilgner und Lobert nicht leisten, zumal der FC 96 mit Philip Umierski gerade erst einen aktuellen Mannschaftskollegen des Duos für den Sommer verpflichtet hatte.

Kaderplanungen sind noch nicht abgeschlossen

Beide Spieler sind meist auf den Außenbahnen zu Hause, Gilgner eher auf der linken, Lobert auf der rechten Seite. „Beide sind enorm schnell und laufstark. Solche Spieler hatten wir so noch nicht im Kader – das passt“, lobt Strzys, der die Kaderplanungen mit den Verpflichtungen Nummer zwei und drei noch nicht für beendet erklärt.

„Wir halten weiter die Augen offen“, sagt er. Gesucht wird auch noch eine Verstärkung fürs Trainerteam. Als „nicht optimal“ bezeichnet Strzys die aktuelle Situation, in der Pascal Kötzsch als Spielertrainer mehr oder minder auf sich alleine gestellt ist. Co-Trainer Lukas Dzierzega ist nach Selm gezogen und wird im Sommer verabschiedet.

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