Annika Schmidt (1. FFC Recklinghausen)
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Eine starke Saison spielten Annika Schmidt und die Frauen des 1. FFC Recklinghausen, bevor der Lockdown auch den Regionalliga-Fußball vorerst beendete.

Frauenfußball

Der Saisonstart war stark - und so plant nun der 1. FFC Recklinghausen

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Frauenfußball-Regionalligist 1. FFC Recklinghausen hofft nach gutem Start, dass die Saison noch fortgesetzt werden kann.

Online- und Individualtraining haben auch die Regionalliga-Frauen des 1. FFC Recklinghausen langsam satt – vor allem vor dem Hintergrund, dass in dieser Saison noch einiges möglich ist. Es sind aber nicht nur die Folgen der Corona-Pandemie, die Andreas Krznar die Stirn runzeln lassen. Anfang dieser Woche flatterte dem Sportlichen Leiter des 1. FFC eine Rechnung in Höhe von 1330 Euro für Verbandsabgaben und Ähnliches ins Haus. „Ich habe dann mal höflich angefragt, wofür man etwas zahlen muss, wenn sowieso nichts passiert“, sagt Krznar mit etwas Süffisanz in der Stimme. Letztlich sei das aber sekundär. Vorrang besitzt die Antwort auf die Frage: Wie kann die Regionalliga-Saison weitergeführt werden?

Wer macht das Rennen? Siegen, Bochum oder Recklinghausen?

Sollte das im Frühjahr noch geschehen, stünden der Mannschaft von Trainerin Laura Neboli ereignisreiche Wochen ins Haus. Drei Teams beherrschen die Liga-Szenerie: Tabellenführer Sportfreunde Siegen (16 Punkte, sechs Spiele) sowie dahinter der VfL Bochum (15 Punkte, fünf Spiele) und eben die FFC-Frauen (15 Punkte, sechs Partien). Bei allem offensichtlichen Ehrgeiz, das das Duo Neboli/Krznar an den Tag legt, wird ein möglicher Aufstieg in die Zweite Bundesliga zunächst aber doch als ein „Kann“ und nicht sofort als ein „Muss“ interpretiert.

Immer deutlicher kristallisiert sich derweil heraus, dass das Team – egal ob Aufstieg oder nicht – auch in der kommenden Saison zusammenbleibt. „In der Mannschaft stimmt es“, betont Krznar. Die jüngste Verpflichtung von Fatma Kara unterstreicht indes die Ambitionen, die am Stadion Hohenhorst gehegt werden. Die 29-jährige türkische Nationalspielerin, die 87-mal für ihr Heimatland auflief, gilt als echte Verstärkung sein – und wartet wie alle nun auf den Neustart.

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