Sportanlage Fritz-Erler-Straße, Herten
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Strikte Corona-Auflagen galten in diesem Jahr auch für Sportanlagen wie hier an der Fritz-Erler-Straße in Herten. Der FLVW sucht nun Ehrenamtliche, die sich in Vereinen zu diesem Thema engagieren.

Sport in der Corona-Zeit

Hoffnungsträger gesucht - diese Würdigung plant der FLVW im kommenden Jahr

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Wenn schon der klassische DFB-Ehrenamtspreis aktuell nicht vergeben werden kann, dann soll es zumindest eine Alternative geben.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) sucht ab sofort nach Menschen, die sich in den Zeiten der Pandemie besonders engagieren – „Corona-Hoffnungsträger“ also. Sechs Wochen haben die Vereine im gesamten Verbandsgebiet mit seinen 29 Kreisen noch Gelegenheit, ihre Hoffnungsträger zu melden. Koordiniert wird das Ganze von den jeweiligen Kreis-Ehrenamtsbeauftragten. Die Kreise leiten die Auswahl des zu Ehrenden dann an den FLVW weiter. Am Ende stehen 29 Ehrenamtliche, die voraussichtlich Mitte Februar bekannt gegeben werden

Viele versteckte Talente und großartige Ideen

Die Auswahl soll sich dabei nicht nur auf ehrenamtlich Tätige in Sportvereinen beschränken, die schon seit vielen Jahren dabei sind. „Oftmals haben sich in der Corona-Krise auch Menschen hervorgetan, die eher im Hintergrund agieren“, sagt Raffael Diers von der Abteilung Vereins- und Verbandsentwicklung im FLVW. „Zum Glück zeigen sich in diesen schwierigen Zeiten aber auch immer wieder versteckte Talente, engagierte Menschen und großartige Ideen, die Hoffnung geben. Und solche Menschen suchen wir jetzt“ , heißt es in der Ausschreibung des FLVW, der jüngst auch einen hauptamtlichen Vereinsberater vorstellte, und hofft auf Beispiele, die folgende Kriterien erfüllen können:

Wer hat sich im Verein in den letzten Monaten besonders hervorgetan? Wer hat den Verein mit innovativen Ideen durch die schwierige Zeit geführt? Wer motivierte mit viel Engagement seine Mitglieder? Und wer nutzt die scheinbar stillstehende Zeit im Verein, um zukunftsfähig zu bleiben?

Sieger sollen in Kaiserau gewürdigt werden

Freilich geht es um innovative Ideen. Beispielsweise nur mal ein – vielleicht sogar „abgekupfertes“ – Hygienekonzept einzureichen, ist nicht Sinn der Sache. Sei es eine Unterstützung für ältere Menschen oder ein pfiffiges Konzept für Online-Training – dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

Uuch wenn sich um einen Ehrenamtspreis handelt, eine Würdigung im passenden Rahmen für die 29 Preisträger beim FLVW in Kaiserau soll es auf jeden Fall geben. Sobald es die Pandemie zulässt.

So können sich Vereine bewerben

Klubs, die eine Bewerbung zum Preis „Corona-Hoffnungsträger“ einreichen wollen, können diese direkt an den Fußballkreisvorsitzenden Hans-Otto Matthey richten – und zwar am besten per E-Mail bis zum 15. Januar.

@ Hans-Otto.Matthey@flvw.de

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