Siegerpokal beim „eSport-Cup“ des SC Herten
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Das ist der Siegerpokal beim „eSport-Cup“ des SC Herten

Sport in der Corona-Krise

Konsole statt Kopfball - so macht der SC Herten aus der Not eine Tugend

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Die Corona-Pandemie legt den Sportbetrieb lahm. Also sind neue Ideen gefragt, um das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Vereinen zu stärken.

Der SC Herten macht in der Zeit des Lockdowns aus der Not eine Tugend – und die Resonanz ist enorm. Kaum reifte bei den Verantwortlichen die Idee, ein Alternativ-Programm auf die Beine zu stellen, war diese auch schon umgesetzt. E-Sport lautet das Zauberwort. „Wir wollen auch in diesen Tagen als Verein etwas auf die Beine stellen“, sagt der Sportliche Leiter Nikolaos Triantafillidis, der zusammen mit Leon Ermisch die Idee zu einem Turnier hatte. Sofort gab es 21 Zusagen.

Chancengleichheit ist gewährt

Gespielt wird im sogenannten „90er-Modus“ – was bedeutet, dass die Bewertung aller Spieler künftig auf 90 gesetzt wird. „Alle Vereine besitzen dieselbe Spielstärke, wodurch bis auf marginale Unterschiede hinsichtlich der Körpergrößen und Spezialbewegungen Chancengleichheit garantiert ist. Der beste Teilnehmer soll halt gewinnen“, umschreibt der Sportliche Leiter des Ziel für den ersten „SC Herten FIFA21 eSport-Cup 2020“. Aber nicht nur für Ruhm und Ehre für ihren Verein machen sich die 21 wackeren Konsolen-Künstler an ihre Playstation 4 (PS4). Für den Gewinner gibt es noch einen Siegerpokal in Form eines PS4-Controllers und ein Siegertrikot dazu. Aber nicht nur jüngere, E-Sport affine, Kicker aus Herten sind dabei, sondern auch Routiniers wie Dennis Geimer.

Spaß in der fußballfreien Zeit

Und der Sportliche Leiter des SC Herten blickt schon über den Wettbewerb hinaus, der in wenigen Tagen beginnen soll. „Vielleicht schaffen wir es ja sogar, eine Hertener Stadtmeisterschaft auf die Beine zu stellen, wenn auch die anderen Vereine Interesse haben.“ Das will Triantafillidis bereits in Kürze ausloten. Eines steht für ihn aber jetzt schon fest: „Wir wollen einfach mit den Jungs ein wenig Spaß in der fußballfreien Zeit haben und trotz der schwierigen Zeit den Kontakt auch halten. Das soll natürlich nicht den normalen Fußball ersetzen und sobald wir wieder auf den Platz dürfen, richten wir darauf natürlich den absoluten Fokus.“

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