Björn Otterbach (Handball-Torwart)
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Bald wieder zurück im Westerholter Tor: Björn Otterbach.

Handball

Aufstiegsrunde oder nicht? So sehen die Planungen beim SV Westerholt aus

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Welcher Handball-Klub würde für eine mögliche Aufstiegsrunde melden? Der SV Westerholt scheint jedenfalls nicht abgeneigt.

Ralf Anischewski, der Sportliche Leiter des Handball-Landesligisten SV Westerholt, spricht gerade von einer spannenden Zeit im Amateurhandball. Was im konkreten Fall des SVW wörtlich zu nehmen ist. Die Planungen an der Kuhstraße gehen voran. Mit der Rückkehr von Björn Otterbach, der im Schlepptau vom Nordrhein-Regionalligisten OSC Rheinhausen Rückraumspieler Sven Woyt mitbringt, ist dem SVW ein erster Coup geglückt. Im Gegenzug wird Marius Leibner seine Zelte am Westerholter Bahnhof abbrechen und sich zusammen mit dem Ex-Westerholter Dustin Dalian dem Bezirksligisten ETG Recklinghausen anschließen.

„Den Wunsch, mit seinem Kumpel Nick Andersen zu spielen, hatte Marius schon länger“, berichtet Ralf Anischewski. „Dass das dann mal so kommen würde, kommt also nicht überraschend. Er hat viele Jahre die Knochen für Westerholt hingehalten, wir legen ihm keine Steine in den Weg.“

Klares Votum innerhalb des Teams

Möglicherweise wird sich der Kreisläufer mit einem Aufstieg verabschieden können. Wie Ralf Anischewski bestätigt, wolle die Mannschaft an einer möglichen Aufstiegsrunde zur Verbandsliga teilnehmen. Das sei das klare Votum innerhalb des Teams gewesen, berichtet Anischewski: „Bis auf zwei Spieler haben sich alle für diese Runde entschieden. Das bedeutet, dass wir sie dabei nun auch voll und ganz unterstützen werden, mit Schnelltests, Hygienekonzepten und was noch dazu gehört.“

Da noch immer nicht absehbar ist, wann es eine Rückkehr zu einem geregelten Trainings- und Spielbetrieb kommen wird, hat der Handballverband Westfalen (HVW) die Saison zwar de facto für beendet erklärt; Absteiger wird es keine geben, landesweit haben schließlich erst zwei Spieltage stattfinden können. Ambitionierten Klubs will der HVW aber die Möglichkeit bieten, auf freiwilliger Basis weiterzuspielen und in Aufstiegsrunden ihr Saisonziel zu erreichen. Zwar fehlt auch Ralf Anischewski aktuell der Glaube, dass der Ball in diesem Frühjahr noch einmal fliegt.

Ungeachtet dessen will der Landesligist in den kommenden Wochen weitere Personalien klären. Ralf Anischewski: „Björn Otterbach hat ein großes Netzwerk, er unterstützt uns. Da laufen bereits viele gute Gespräche.“ „Sams“, wie der Keeper von vielen nur gerufen wird, ist offenbar zurückgekommen, um zu bleiben: Otterbach hat gleich für drei Jahre zugesagt. „Ich will ein Zeichen setzen: Hier bewegt sich was“, erklärt der 32-Jährige. Nach wie vor wohnt der Torhüter nur einen Tempogegenstoßwurf von der Halle an der Kuhstraße entfernt.O.K.

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