Handball-Damen PSV Recklinghausen
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Die PSV-Damen um Trainer Daniel Schnellhardt müssen sich weiter gedulden.

Handball

Keine Chance auf Spielbetrieb - auch die PSV-Damen müssen bis 2021 warten

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Die Handballerinnen der PSV Recklinghausen müssen in der 3. Liga weiter pausieren. In diesem Jahr finden keine Meisterschaftsspiele mehr statt.

Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes (DHB) haben beschlossen, den Spielbetrieb sowohl in der 3. Liga als auch in der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres auszusetzen. Davon betroffen sind auch die Damen der PSV Recklinghausen. Für das um Trainer Daniel Schnellhardt bedeutet das, dass erst das Heimspiel am Sonntag, 10. Januar (17 Uhr) gegen den Hannoverschen SC der erste Meisterschafts-Auftritt nach der Corona-Zwangspause wäre. Aktuell ziert das Schnellhardt-Team nach zwei Siegen in den Auftakt-Begegnungen gegen SFN Vechta (30:28) und bei Borussia Dortmund II (26:19) die Tabellenspitze.

131 Mannschaften in den 3. Ligen

„Unser oberstes Ziel ist es weiterhin, verantwortungsvoll Möglichkeiten für Handball zu schaffen. Priorität haben dabei Wiederaufnahme und Fortführung des Trainings. Dies gilt insbesondere für die Nachwuchstalente. Unabhängig von der formalen Einordnung als Profi- oder Amateursport kämpfen wir für alle Mannschaften auf politischer Ebene darum, dass sie trainieren können, wenn sie dies tun wollen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des DHB. Von insgesamt 131 Mannschaften der 3. Liga (72 Männer, 59 Frauen) besitzt derzeit ein Drittel keine Erlaubnis, weiter zu trainieren – und gut die Hälfte darf den Spielbetrieb auch ohne Zuschauer nicht aufnehmen. Somit ergibt sich in der 3. Liga ein heterogenes Bild bei der Frage, was die Einordnung als Amateur- oder Profisport betrifft.

Trainingsbetrieb soll gesichert sein

„Wir verstehen die Nöte vor Ort. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, Wege zu finden, wie der Handball in der 3. Liga aktiv bleibt und welche Formen des Spielbetriebs möglich und sinnvoll sind. Im ersten Schritt hat die Sicherung des Trainingsbetriebes Priorität“, meinte Schober. DHB, Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss werden in den kommenden Wochen weiter beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden kann. Dazu gehört auch die Frage, wo und in welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann. Zudem kündigt der Verband an, auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine zu kämpfen.

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