Justin Strahler vom Fußball-Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick zieht im Kreispokalspiel gegen Genclikspor Recklinghausen Richtung Strafraum.
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Erkenschwicks Torschütze zum 1:0, Justin Strahler, wird im Regen von Gencliks Emre Güler verfolgt.

Fußball

So endeten die Kreispokalspiele am Mittwochabend

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Vier Partien im Krombacher Kreispokal waren am Mittwochabend angesetzt, wobei sich die Spvgg. Erkenschwick und Genclikspor Recklinghausen in der 3. Runde duellierten.

Das Spiel auf der Jule-Ludorf-Anlage fand am Ende einen klaren Sieger: Der Westfaneligist setzte sich mit 4:0 (1:0) durch und trifft nun im Achtelfinale auf den Liga-Rivalen TuS 05 Sinsen. Eine klare Angelegenheit war das Erkenschwicker Spiel gegen Genclik aber nicht immer.

Als Justin Strahler mit einer klassischen Bogenlampe Genclik-Keeper Hüseyin Takim zum 1:0 überwand (12.), schien alles seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Tat es aber nicht. „Von den Jungs, die etwas hinten dran waren zuletzt, hätte ich mehr erwartet“, kritisierte Trainer David Sawatzki. Der 33-Jährige sprach die Dinge in der Kabine an und es wurde besser.

Genclik vergibt vom Elfmeterpunkt Chance auf Anschlusstreffer

Mit Wiederanpfiff drückten der Westfalenligist aufs 2:0, das Finn Wortmann nach Zuspiel von Andreas Ovelhey auch frühzeitig gelang (52.). Genclik vergab die beste (und bis dahin einzige Chance) vom Punkt: Ismail Viran scheiterte mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter an Philipp Amft (56.).

Als fünf Minuten später Wortmann das 3:0 erzielte, war das Spiel gespielt. „Auf Dauer nimmt das Spiel dann natürlich seinen Lauf“, hakte Genclik-Coach Gürkan Demirdere das Spiel nach dem 3:0 ab. Zwar gelang dem Bezirksligisten noch ein Lattentreffer, ins Netz aber trafen nur die Gastgeber: Skandar Soltane erzielte noch das 4:0.

Emre Gökkaya hieß der Pokalheld beim 3:0 (1:0)-Erfolg des TuS Haltern gegen Borussia Ahsen. Drei Minuten vor dem Abpfiff traf er zum vorentscheidenden 2:0, in der Nachspielzeit legte Julian Göcke dann nach. Der in der Oberliga Westfalen zuletzt erfolglose TuS Haltern steht damit im Viertelfinale des Kreispokals.

Ahsens Bollwerk hält gegen Haltern eine Halbzeit lang

Das schlechte Wetter sorgte schon vorab für eine Änderung. Ursprünglich sollte die Partie am Gerneberg in Ahsen stattfinden. Doch schon am Mittag stand fest, dass die Platzanlage dort unbespielbar war. Kurzfristig wurde das Heimrecht getauscht.

Nach drei Minuten ergab sich für den wie erwartet defensiv ausgerichteten A-Kreisligisten die erste Möglichkeit durch Niklas Laudahn. Auf dem tiefen Geläuf in Haltern entwickelte sich eine laufintensive Partie. Großartige Chancen ließen beide Seiten nicht zu.

Das Ahsener Bollwerk hielt nach Wiederanpfiff nur ganze sechs Minuten, dann klingelte es im Kasten von Philipp Jany. Nach einem Eckstoß hielt Tobias Becker im Gewühl den Fuß hin und traf zur Führung.

In der 58. Minute wurde es laut und munter: Der Halterner Aziz Tural foulte Laudahn. Der sich wiederum lautstark beschwerte und wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt wurde. Aber selbst in Unterzahl hatte Constantin Brink aus kürzester Distanz noch eine Möglichkeit, schoss aber Ubeyd Güzel an.

Bezirksligist Teutonia SuS Waltrop scheiterte diesmal mit 0:1 an Westfalia Gemen - vor einem Jahr hatten die Teutonen den Landesligisten - ebenfalls im Achtelfinale - aus dem Wettbewerb geworfen.

Mit Köpfchen, aber ohne Glück: Marius Speker (r.) und Teutonia SuS unterlagen mit 0:1 gegen Gemen.

Gemen zeigte sich zwar zu Beginn präsent, doch die erste Chance hatten die Gastgeber. Schon nach drei Minuten hatte Nico Poslednik die erste Chance, als er auf Lennart Dillhage zulief. Der Gemener Keeper reagierte ausgezeichnet und verhinderte einen Rückstand.

Im SpoNo war es lange ruhig - dann schlägt der Favorit zu

Lange war es ein eher ruhiger Fußballabend im Sportzentrum Nord, auch nach einer halben Stunde wurde es nicht sehr viel munterer. Gemen agierte größtenteils ideenlos. Bis zur 35. Minute, als es quasi wie aus dem Nichts im Waltroper Kasten einschlug. Aus 20 Metern halbrechte Position verwandelte Olbring einen Freistoß. Torhüter Moritz Kroll sah bei diesem Gegentreffer alles andere als gut aus. Marius Speker hätte noch vor dem Halbzeitpfiff für den Ausgleich sorgen können, doch der Ball landete am Außennetz.

In der zweiten Halbzeit begannen die Gastgeber durchaus schwungvoll. Nach 47 Minuten setzte Marius Speker zu einem fulminanten Sololauf in den Strafraum an, doch Dillhage klärte glänzend. Alex Schröer hatte noch den Ausgleich auf dem Fuß.

Schwere Verletzung bei Hopp sorgt bei Teutonia für Sorgen

Besonders bitter für die Teutonen: Tobias Hopp musste mit einer schweren Fußverletzung passen. Ob er am kommenden Sonntag in der Bezirksliga gegen Schlusslicht SG Castrop auflaufen kann, ist noch offen.

Ebenfalls ins Viertelfinale eingezogen ist die SG Borken, die sich mit 6:1 bei Westfalia Vinnum durchsetzte.

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