Christian Ahlmann, Springreiter
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Ohne Maske geht gar nichts: Für Christian Ahlmann und die anderen deutschen Top-Reiter wird „Riesenbeck International“ an diesem Wochenende zu einem nicht alltäglichen Wettbewerb.

Springreiten

Christian Ahlmann misst sich mit der Top-Konkurrenz - aber ohne Zuschauer

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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Christian Ahlmann aus Marl startet beim großen Turnier „Riesenbeck International“. Es ist ein Top-Turnier unter ungewöhnlichen Voraussetzungen.

Die Internationalen Deutschen Meisterschaften mit dem Titel „Riesenbeck International“ stehen für die Springreiter an und bieten alles auf, was Rang und Namen hat – eben auch Christian Ahlmann (45) aus Marl, der unter anderem seinen „Black Beauty“, den neun Jahre alten Zangersheide-Hengst Solid Gold Z, mit an die Surenburg bringt.

Dort kann Veranstalter Ludger Beerbaum (57) ein nahezu erlesenes Feld begrüßen, nur eben keine Zuschauer. In Corona-Zeiten ist eben alles anders – und so heißt es auch auf der Homepage von „Riesenbeck International“: „Es ist eine schreckliche Vorstellung für alle Veranstalter, solch ein Feld zu präsentieren – und es wird weder Applaus noch ein Raunen oder Jubeln auf den Zuschauerrängen geben.“ Strenge Hygiene- und Sicherheitsstandards sind bei dem Turnier selbstverständlich einzuhalten: Jeder Reiter darf nur mit einem Pfleger die Anlage betreten. Angehörige und Begleitpersonen sind ebenfalls gestattet. Auch Journalisten sind ausgeschlossen.

Internationale Elite ist in Riesenbeck am Start

Christian Ahlmann sieht Solid Gold aber gut gerüstet für die Turniertage im Tecklenburger Land. Und für Bundestrainer Otto Becker ist es mal wieder eine Gelegenheit, all seine Top-Reiter mal wieder auf einen Schlag begrüßen zu dürfen. Bis auf Simone Blum und Janne-Friederike Meyer-Zimmermann ist das who is who der deutschen Reiterszene vertreten – neben Christian Ahlmann also Daniel Deußer, Marcus Ehning, Maurice Tebbel, Sven Schlüsselburg, Patrick Stühlmeyer oder Philipp Weishaupt – und auch Michael Jung, Olympiasieger der Vielseitigkeitsreiter, ist mit von der Partie.

Aber nicht nur das: Auch die Internationale Elite findet den Weg nach Riesenbeck. Zwei Fehler-Zeit-Springen stehen nach Veranstalterangaben auf dem Programm, bei denen unter anderem der Weltranglisten-Erste Steve Guerdat (Schweiz), Kevin Staut (Frankreich) sowie Olivier Philippaerts (Belgien) und Denis Lynch (Irland) an den Start gehen.

Mit Jeroen Dubbeldam (Niederlande), Guerdat und dem Hausherrn Ludger Beerbaum treffen wie schon bei der Eröffnung der Anlage 2015 drei Einzel-Olympiasieger aufeinander. Um 11.30 Uhr beginnt am Sonntag die Internationale CSI 3*-Springprüfung, die nationale S-Klassen-Springprüfung mit Stechen als Finale der Deutschen Meisterschaft folgt um 15 Uhr.

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