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Noch einmal volle Energie: Lukas Opiola und TuS Haltern können in die erste DFB-Pokalhauptrunde einziehen.

Donnerstag geht es am Stausee gegen den SC Verl

TuS Haltern hat den DFB-Pokal im Visier

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HALTERN - Es ist mehr als ein Bonusspiel für den TuS Haltern: Der frisch gebackene Regionalligist kann Donnerstagnachmittag (Anstoß: 15 Uhr) in der Stauseekampfbahn seine Saison krönen und vor der neuen gleich ein Ausrufezeichen setzen. Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ist nur noch 90 Minuten entfernt.

Eine Verlängerung im Entscheidungsspiel gegen den SC Verl ist dabei nicht vorgesehen, gegebenenfalls geht es nach Abpfiff sofort ins Elfmeterschießen.

Ganz unmöglich scheint die Aufgabe dabei nicht: Als Gegner steht der SC Verl fest, ein seit vielen Jahren solide geführter und ebenso in der Tabelle platzierter Regionalligist. Es ist ein Gegner, dem der TuS in der kommenden Spielzeit auf Augenhöhe begegnen möchte – und vielleicht auch schon am Donnerstag wird.

An der Verler Poststraße nimmt man das westfälische Finalspiel ums letzte Pokalticket mindestens genau so ernst wie am Stausee. Trainer Guerino Capretti hat Haltern zuletzt mehrfach gesehen, hat sich ein klares Bild von der Aufstiegsmannschaft verschafft: Ob abwartend oder auf Ballbesitz spielend, so wird der Trainer auf der eigenen Homepage zitiert, Haltern sei sehr variabel. Und: „Da herrscht Euphorie, die werden mit Sicherheit auch alles geben.“

Auch in Verl wissen sie um die Chance, die dieses eine Spiel bietet. „Wir haben eine große Chance und alle werden sich noch einmal richtig reinhängen“, verspricht Guerino Capretti.

Spiel ist die "Sahne auf der Kirsche"

Und der TuS? „Das Spiel ist die Sahne auf der Kirsche“, sagt Trainer Magnus Niemöller. Die Frage wird dabei nur sein: Wer hat die größeren Reserven?

Dass sich beide Mannschaften taktisch etwas vormachen, ist kaum zu erwarten. Verl wie Haltern verfügen über stabile Defensivreihen. „Auf viele Tore würde ich nicht wetten“, sagt der Übungsleiter, der erneut um Arda Nebi und Tim Kallenbach bangt. Stefan Tantow und Jannis Scheuch fallen definitiv verletzt aus.

Für den TuS ist die Begegnung im Übrigen das 43. Pflichtspiel der Saison. „Und das erste Pokalspiel daheim“, wie der Trainer anmerkt. Dass sein Team das mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte beenden kann, ist Niemöller bewusst: „Diese Saison geht mit einem Paukenschlag zu Ende.“

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