Duell im Mittelfeld: Elias Puppendahl (r.) stoppt den Deutener Mittelfeldspieler Nils Fabisiak, früher beim TSV Marl-Hüls.
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Duell im Mittelfeld: Elias Puppendahl (r.) stoppt den Deutener Mittelfeldspieler Nils Fabisiak, früher beim TSV Marl-Hüls.

Testspiel

Nach dreimaliger Führung: TuS 05 Sinsen gewinnt gegen den SV Rot-Weiß Deuten in Dorsten

  • Jochen Sänger
    vonJochen Sänger
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Ohne zu glänzen hat der TuS 05 Sinsen am Samstag das Duell der Westfalenligisten beim SV Rot-Weiß Deuten mit 3:2 (2:1) für sich entschieden. In einer zerfahrenen Begegnung hatte der Gast aus Marl die besseren Torchancen.

  • Der TuS 05 Sinsen entscheidet Testspiel in Dorsten für sich.
  • Die beiden Westfalenligisten liefern sich eine enge Partie.
  • Trainer Schrank zeigt sich nach dem Erfolg zufrieden.

Grundsätzlich legen Trainer auf die Ergebnisse von Testspielen wenig Wert. Anders Michael Schrank, Coach des TuS 05, nach dem Abpfiff: „Ich bin froh, dass wir gewinnen konnten. Wir haben uns zwar schwergetan und dem Gegner durch unsere individuellen Fehler geholfen. Der Sieg ist aber wichtig für das Selbstvertrauen.“ Und für die Stimmung beim Sinsener Mannschaftsabend im Anschluss.

Deuten hatte zu Beginn zwar ein Übergewicht, erspielte aber kaum Möglichkeiten. Der Gast nutzte gleich die erste gute Stafette zur Führung. Gerard Lubkoll setzte Tobias Noack ein, der den noch besser postierten Leonaro Onofaro mitnahm. Der ließ Torhüter Pascal Lehmkuhl mit einem flachen Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance (12.).

Die Hausherren reagierten und kamen jetzt auch in die gefährliche Zone. Nils Fabisiak (23.) und Arthur Fell (24.) näherten sich vor den Augen von Werner Kasper, früher ihr gemeinsamer Trainer beim TSV Marl-Hüls, dem Sinsener Tor an.

Zwei Minuten später glich Deuten durch einen weiteren ehemaligen Hülser aus. Nachwuchsmann Hendrik Löbler traf nach einer Ecke im zweiten Versuch. TuS-Keeper Tom Richert hatte zu kurz abgewehrt (26.).

Dorsten: Knapper Testspielsieg des TuS 05 gegen den SV Deuten

Rassige Duelle: Die Wege von Nils Fabisiak und dem Sinsener Abwehrmann Fürkan Saritas (r.) kreuzten sich immer.

Durch einen Standard ging Sinsen erneut in Führung. Bei einer Freistoßflanke klebte Keeper Lehmkuhl auf der Linie. Tugay Tekin köpfte den Ball aus naher Distanz über die Linie (38.). Die Führung geriet bis zur Pause und in der ersten Phase des zweiten Durchgangs nicht in Gefahr. Deuten wollte, konnte aber nicht.

Wie aus heiterem Himmel glich der Westfalenliga-Aufsteiger aber doch aus. Thomas Swiatkowski, der schon die Ecke zum 1:1 getreten hatte, zog aus der Distanz ab und überraschte so Torwart Richert (68.).

Immerhin bewiesen die Gäste Moral und zeigten eine gute Reaktion. Mirko Grieß tankte sich auf dem rechten Flügel durch und hatte dann noch die Kraft, aus 14 Metern kraftvoll zum 3:2 abzuschließen (72.). Zehn Minuten später hätte Onofaro mit dem 4:2 alles klar machen können. Völlig frei vor Lehmkuhl probierte er einen Heber, scheiterte damit aber am Schlussmann.

Dass es im Sinsener Spiel gerumpelt hatte, führte Trainer Schrank auch auf die ungünstige personelle Situation zurück: Lorenz Niedrig (angeschlagen), Valentyn Yarokha (Studium) und Tobias Hötte (Dienst) standen nicht zur Verfügung.

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