Basketball

Münster bestraft kleine Fehler

Dorsten - Die Regionalliga-Herren der BG Dorsten konnten ihrer Rolle als Angstgegner der WWU Baskets Münster am Samstag nicht gerecht werden. Was fehlte, waren Details, aber die waren entscheidend.

Die BG Dorsten hat im Spiel gegen den Spitzenreiter Münster nicht viel falsch gemacht. Die 79:89-Niederlage hat sogar viel Hoffnung für die Zukunft gegeben.

1. Regionalliga West

BG - WWU Baskets Münster

79:89 (37:50)

Es war nicht so, dass die Gäste die Lukenda-Fünf in Grund und Boden gespielt hätten. Es gab auch keine Serie, die das Spiel schon früh entschieden hätte. Münster gelangen einmal sechs Punkte in Folge, und das war es dann auch. Trotz dieser scheinbaren Ausgeglichenheit auf dem Spielbericht, kam nie der Eindruck auf, dass Münster das Spiel aus der Hand geben würde. Die Gäste traten so selbstsicher auf und hatten auf jede Aktion der BG Dorsten die richtige Antwort, dass der Sieger nur Münster heißen konnte.

Kleine Fehler entscheidendDie Entscheidung brachten die kleinen Fehler, die Münster nur selten machte, Dorsten hingegen etwas öfter. Hier und da vergaben die Hausherren einen relativ einfachen Korbleger und Münster antwortete mit einem erfolgreichen Fastbreak oder gar einem Dreier. Auf diese Weise setzten sich die Münsteraner in kleinen Schritten, aber stetig ab. Beispielhaft stehen zwei Minuten im ersten Viertel. Beim Stande von 10:10 vergibt Marcus Ligons einen Korbleger und Stefan Weß trifft zum 10:13. In der folgenden Szene vergeigt Nderim Pelaj eine 1-0-Situation, und Alexander Goolsby setzt anschießend den Distanzwurf zum 10:16. Am Ende ging das Viertel mit 24:17 an die Gäste. Das zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel.

Es lag natürlich nicht nur an den Dorstener Fehlern, dass die Münsteraner die Punkte mitnahmen. Das Team hat eine sehr hohe Qualität und Coach Philipp Kappenstein hat so viel Erfahrung gesammelt, dass er ruhig und clever in Offense und Defense die richtigen Maßnahmen findet.

Münster reagierte eiskaltMit einem 37:50 ging es in die zweite Halbzeit, die sich so fortsetzte, wie die erste geendet hatte. Dorsten schlug sich gut und verlor den Abschnitt nur mit 18:19. Im Schlussviertel gab es sogar einen ganz kurzen Moment, in dem das Spiel hätte kippen können. Drei Minuten vor dem Ende traf Ligons zum 70:79. Wenn die sonst sichere Führung unter zehn Punkte rutscht, man sich sogar im gleichen Zehnerbereich befindet, wird eine Mannschaft oft nervös, während die andere neuen Mut fasst. Anders als in vergangenen Jahren reagierte Münster darauf eiskalt. Goolsbys Dreier zum 70:82 zeigte der BG, dass es außer guten Noten an diesem Abend nichts zu gewinnen gab.

BG: Gorontzi, Pelaj (10/2), Penders (2), Sow (o.E.), Piechotta, Köhler (2), Budde (17), Ligons (17), Kazlauskas (21(2), Galvez Braatz (10/2).

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