Basketball: Regionalliga 1

Die BG Dorsten begeistert ihre Fans

Die BG Dorsten hat eine tolle Heimpremiere hingelegt. Das Team von Trainer Franjo Lukenda hat gegen die BBG Herford mit 99:87 gewonnen und die Zuschauer restlos überzeugt.

BG Dorstens Trainer Franjo Lukenda hat dem Dorstener Basketball einen komplett neuen Stil verordnet. Das Tempo ist hoch, das Angriffsspiel variabel und die Defense steht sicher. Es fällt auf, dass die Mannschaft keinen ausgemachten Leader hat, sondern Lukenda seine Spieler vielmehr so einsetzt, dass ihre Qualitäten die Leistung der Mannschaft steigern.

1. Regionalliga West

BG Dorsten - BBG Herford

99:87 (50:35)

Das beste Beispiel ist Michael Nwabuzor. Der Amerikaner hat sicher die Talente, sich in den Vordergrund zu spielen, hält sich aber mit Soloauftritten angenehm zurück. Nwabuzor ist von den Gegnern nur sehr schwer zu decken, er nutzt das aber auch, um seine Mitspieler einzusetzen. So kam er gegen Herford immer noch auf 24 Punkte, holte aber auch noch zehn Rebounds und führte die Assists-Wertung mit acht Zuspielen deutlich an.

Herford gehört sicher nicht zur Laufkundschaft der Liga und ist sehr gut besetzt. Da wäre beispielsweise der Hüne Vaidotas Volkus. Die Dorstener haben es oft geschafft, Zuspiele auf ihn zu verhindern. Ljuben Paskov hat hervorragend gegen ihn gearbeitet. Wenn der Litauer aber einmal den Ball hatte, war kein Kraut gegen ihn gewachsen. Seine 20 Punkte werden für ihn wohl einer der niedrigsten Scores in dieser Saison bleiben.

Der Auftakt des Spiels verlief noch recht zäh. Erst nach vier Minuten ging die BG mit 6:4 in Führung, gab diese dann aber nicht mehr ab. Stattdessen spielte sie die Herforder mürbe und führte nach zehn Minuten mit 25:12. Damit war der Grundstein für den Sieg gelegt. Die Viertelergebnisse wurden nun deutlich enger, auch wenn der Vorsprung der BG nie in Gefahr geriet. So lagen die Gastgeber in der 20. Minute schon 50:30 vorne, bevor Herford noch zum 50:35 Pausenstand verkürzte.

Auch im dritten Viertel, traditionell die Achillesferse der BG Dorsten, kam Herford nie richtig heran. Die BG führte in der 25. Minute sogar mit 25 Punkten (66:41) und nahm ein 76:57 mit ins letzte Viertel. Ab der 35. Minute, der BG-Sieg war beim 90:67 längst beschlossene Sache, verlegte Lukenda den Schwerpunkt des Spiels. Teilweise spielte er mit drei Youngstern und Herford holte auf. Beim Stande von 99:80 waren die Routiniers darauf bedacht, einem der jungen Spieler den 100. Punkt zu ermöglichen. Das hat zwar nicht geklappt, war aber aufgrund des positiven Gesamteindrucks leicht zu verschmerzen.

BG: Nwabuzor (24), Pelaj (25/3), Penders (6/2), Paskov (8/1), Altekruse (4), Köhler (16), Budde (9), Hohmann, Fabek (2), Peters, Voca (5).

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