Basketball: Regionalliga 2

Der BSV Wulfen muss gegen Iserlohn kämpfen

Die Fans des BSV Wulfen feierten am Samstag den zweiten Sieg ihres Teams. Der zeigte allerdings, dass es zum Feiern der Meisterschaft noch viel zu früh ist.

Den Durchmarsch eines Teams wird es in der 2. Regionalliga 2 in dieser Saison nicht geben. Wulfens Trainer Predrag Radanovic hatte das schon nach dem Auftaktsieg in Hamm gesagt. Das erste Heimspiel des BSV gegen den TuS Iserlohn II untermauerte diese Prognose am Samstag nachhaltig.

2. Regionalliga 2

BSV - TuS Iserlohn II

83:67 (39:32)

Die Iserlohner hatten zwei ihrer vier Talente aus dem Pro-B-Kader lieber zum Spiel der Ersten gegen Schwelm geschickt. Trotzdem bereiteten die Gäste dem BSV vor allem im ersten Viertel mehr Probleme, als es viele erwartet hätten. "Wir hatten Probleme, ins Spiel zu finden", sagte Predrag Radanovic nach dem Spiel und meinte damit sowohl die Offensive als die Defensive.

Hinten kamen die Wulfener in der Manndeckung ein ums andere Mal einen Schritt zu spät, vorne war von Rhythmus ebenfalls noch keine Spur. Einzeaktionen und Fehlwürfe prägten zunächst das Bild. Doch Radanovic reagierte.

Umstellung auf Zone

Die Umstellung auf Zonenverteidigung gab den Gastgebern mehr Stabilität. Iserlohns Wurfquote von den Außenpositionen war überschaubar. Aus den Rebounds und einigen abgefangenen Pässen machte der BSV über Schnellangriffe einfache Punkte. So wuchs die knappe 22:21-Führung nach dem ersten Viertel im zweiten Durchgang auf 39:32 an. Noch kein Ruhekissen, aber immerhin.

Iserlohn ließ sich zwar auch im dritten Viertel nicht endgültig abschütteln. Der BSV bestimmte jetzt aber recht sicher das Geschehen. In der Offensive hatte nun vor allem Lukas van Buer starke Szenen. Ins Schlussviertel ingen die Wulfener it einer 57:46-Führung, die sie dort rasch ausbauten. Nach einem weiteren van-Buer-Korb und einem Dreier von Bryant Allen nahm Iserohns Coach Denis Shirvan beim 62:46 eine Auszeit (32.).

Die zeigte Wirkung. Mit Dreiern kam der TuS noch einmal bis auf 66:59 heran (35.). Doch Steffen Piechotta und Alex Winck konterten zum 70:59, und mit Piechottas Dreier zum 77:61 (38.) war die Messe endgültig gelesen.

"Einstellung nötig"Predrag Radanovic erklärte im Interview nach Spielende, er sei froh, zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison auf Iserlohn getroffen zu sein: "So wissen meine Spieler, dass sie in dieser Liga keine Mannschaft unterschätzen dürfen und immer die nötige Einstellung zeigen müssen."

Auch Denis Shirvan war nach der Partie keineswegs zerknirscht: "Wir haben eine gute Leistung geliefert, auf die wir aufbauen können. Wenn wir komplett sind, werden wir noch viele Teams in der Liga schlagen." Wenn es nach dem BSV geht, können die Iserlohner damit schon nächste Woche anfangen, denn dann empfangen die Sauerländer den TuS 59 HammStars.

BSV: Paschke (15/3), Winck (9, 3 Ass.), Brinkschulte, Gorontzi (8, 3 Ass.), Allen (24/3, 10 Reb., 5 Ass., 6 Steals), Dreißig, Terboven (2, 5 Reb.), Juskovic (2), Vadder (dnp), Lensing (6), van Buer (10) und Piechotta (7/1).

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