Basketball: 2. Regionalliga

BSV Wulfen präsentiert mit Allen neuen US-Spielmacher

Wulfen - Mit Bryant Allen hat der BSV Wulfen das erste Mal seit sieben Jahren einen amerikanischen Pointguard verpflichtet. Von dem Neuzugang verspricht sich der Regionalligist viel. Allens Statistiken stechen heraus.

Bei seiner Vorstellung bei der Vereinten Volksbank in Dorsten gab sich der neue Pointguard der 2. Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen, Bryant Allen (28), bescheiden. "Ich möchte meine persönlichen Ziele hinten anstellen. Das Team geht vor", sagt er demütig. Dabei erhoffen sich Wulfens neuer Trainer Predrag Radanovic und Wulfens Vorsitzender Christoph Winck eine Menge von ihrem neuen Spielmacher. "Seine Statistiken in der vergangenen Saison waren außerordentlich gut", sagt Allens neuer Trainer Radanovic.

In der vergangenen Saison lief Allen für den FC Schalke 04 II in der Oberliga auf. Dabei kam der 28-jährige auf einen Wert von 33 Punkten pro Spiel. Und auch seine fast acht Rebounds pro Spiel, bei einer Körpergröße von 1,83 Meter, stechen heraus. "Bryant ist ein Spieler, der dahin geht, wo es wehtut", sagt Radanovic. Der Trainer ist sich sicher, dass Allen auch eine Liga höher ähnlich punkten werde.

Ziel: Aufstieg"Ich liebe es Defense zu spielen", erklärt Allen. "Ich will immer gegen den besten Spieler der gegnerischen Mannschaft spielen und ihn ausschalten." Der Grund ist einfach: "Die Verteidigung gewinnt Meisterschaften."

Und genau da will der BSV hin: an die Tabellenspitze. Nach zwei Jahren in der 2. Regionalliga soll es wieder in die 1. Regionalliga gehen. "Da gehören wir hin", sagt der Vorsitzende Winck. Ohne auf den neuen Trainer Druck aufbauen zu wollen, sieht Winck "die Kragenweite des BSV eine Liga höher". Auch dafür wurde Allen verpflichtet. "Er ist ein Spieler, der in wichtigen Spielen Verantwortung übernimmt", sagt Winck.

Als er im College bei der Dakota Stat University anfing, spielte die Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte ? nachdem er gekommen war, führte Allen das Team zum Conference-Titel. Im Finale war er mit 23 Punkten der Top-Scorer. Zwar scheiterte er mit seiner Mannschaft in der ersten Play-Off-Runde mit 64:65 an Idaho, doch auch in diesem Spiel warf er mit 15 Punkten die meisten für sein Team.

Von der Familie getrenntDer zweifache Familienvater Allen ist für ein Jahr verpflichtet. Besonders von seinem elfjährigen Sohn und seiner vierjährigen Tochter getrennt zu sein, bereitet ihm Sehnsucht. Er ist sich aber sicher, dass seine Familie ihn besuchen kommt. Genauso wie sie es tat, als er bei Schalke spielte. Da musste die Familie noch ins Hotel, diesmal ist seine Wohnung groß genug, um sie bei sich wohnen zu lassen. "Meine Wohnung ist großartig", sagt Allen glücklich.

Wie auch seine neuen Teamkollegen. "Ich wurde mit offenen Armen empfangen", freut er sich. Seine Mitspieler sieht er "als Brüder an, mit denen ich auch in den Krieg ziehen würde".

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Mehrere Autos stoßen in Marl zusammen – vier Verletzte
Mehrere Autos stoßen in Marl zusammen – vier Verletzte
Abstimmung über Volksbank-Fusion, Projekt gegen Vandalismus, Unfall mit Schwerverletzten
Abstimmung über Volksbank-Fusion, Projekt gegen Vandalismus, Unfall mit Schwerverletzten
Achtung, Autofahrer: Auf diesem Marler Parkplatz kann es jetzt richtig teuer werden
Achtung, Autofahrer: Auf diesem Marler Parkplatz kann es jetzt richtig teuer werden
Nächster Tiefschlag: Freigabe der Hebewerkbrücke bleibt für lange Zeit ausgeschlossen
Nächster Tiefschlag: Freigabe der Hebewerkbrücke bleibt für lange Zeit ausgeschlossen
Raubserie versetzte Oer-Erkenschwick in Angst - Täter stehen vor Gericht
Raubserie versetzte Oer-Erkenschwick in Angst - Täter stehen vor Gericht

Kommentare