Basketball: WBV-Pokal

Der BSV Wulfen lässt gegen Hamm nichts anbrennen

Mit 102:75 zog der BSV Wulfen gegen den Ligakonkurrenten TuS 59 HammStars in die nächste Runde des WBV-Pokals ein. Die Defense ragte nach dem ersten Viertel heraus.

Die Basketballer des BSV Wulfen (2. Regionalliga) haben die nächste Runde des WBV-Pokals erreicht. Gegen den Ligakonkurrenten TuS 59 HammStars ließen die Wulfener beim 102:75 nichts anbrennen.

WBV-Pokal, 3. Runde

BSV - TuS 59 HammStars

102:75 (58:45)

"Dass wir so klar gewinnen, war nicht zu erwarten", sagte Wulfens Trainer Predrag Radanovic nach dem Spielende. Dabei war der Sieg in dieser Form nach dem ersten Viertel nicht zu erwarten. Wulfen griff gut an, aber auch die Gäste ließen ihr offensives Können aufblitzen. Mit 34:31 für Wulfen ging es in die erste Viertelpause.

In der schien Wulfens Trainer aber die passende Antwort auf die Hammer Offensive gefunden zu haben. Gerade einmal 14 weitere Punkte ließ Wulfen bis zum Halbzeitpfiff zu. "Wir hatten einen klaren Plan, wie wir verteidigen wollen", sagte Radanovic. "Dadurch waren die Angriffe von Hamm für uns gut ausrechenbar."

In der Offense dagegen kämpfte Wulfen mit einigen leichten Fehlern. Hätten die Gastgeber diese vermeiden können, wäre die Halbzeitführung von 58:45 deutlicher ausgefallen.

Deutlicher sollte das Ergebnis dafür nach der Pause noch werden. Vor allem deshalb, weil die Offense der Hammer um den ehemaligen Trainer der BG Dorsten, Ivan Rosic, keine Antworten auf die starke Defense der Wulfener fand. Gerade unter dem Korb zeigte der BSV eine enorme Präsenz. "Wir haben zusammen ziemlich gut gearbeitet", lobte Trainer Radanovic.

Talente bekommen Praxis

Nach dem 26:14 im dritten Viertel und der damit einhergehenden 25-Punkte-Führung von 84:59 war die Partie für den BSV entschieden. Radanovic ermöglichte nun auch seinen Talenten Spielzeit. Jonas Brosio, Semih Sehovic und Jannik Korte kamen aufs Feld.

Das machte sich im letzten Viertel allerdings kaum bemerkbar. Mit 18:16 entschieden die Gastgeber auch dieses für sich. Als die 100-Punkte-Marke durchbrochen wurde, jubelten die Fans des BSV laut. "Wir waren heute besonders motiviert. Gerade zuhause wollten wir in die nächste Runde einziehen", sagte Radanovic. "Das ist uns ziemlich gut gelungen."

BSV: Paschke (11), Winck (9), Brozio (2), Gorontzi (17), Allen (30), Gashi, Korte (2), Lensing (5), Sehovic (6), Vadder (2), van Buer (6), Piechotta (12)

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