Fußball

RW Deuten reicht ein uninspirierter Auftrit

Deuten - Obwohl RW Deuten die Zielstrebigkeit über 90 Minuten vermissen ließ, reichte es zu einem Sieg gegen die DJK Billerbeck. Der Siegtreffer fiel in der letzten Minute.

Manchmal reichen ein Sonntagsschuss und ein Elfmeter. Diese Erfahrung machten die Bezirksliga-Fußballer von RW Deuten gegen Billerbeck. Besorgt war Deutens Trainer Frank Frye nach dem Abpfiff aber nicht ob der Leistung seiner Elf.

Bezirksliga 11

Deuten - DJK VfL Billerbeck

2:1 (0:1)

Sorgen machten sich nach dem Abpfiff auf dem Gesicht von Deutens Trainer Frank Frye breit. Es waren gerade einmal vier Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt, da musste er schon wechseln: Für Moritz Noetzel ging es aufgrund einer Verletzung am Rücken nicht weiter. "Ich hatte heute ja auch nur 13 Feldspieler. Mir brechen immer mehr Leute weg."

Wie der Trainingsbetrieb in den kommenden Wochen ausschauen soll, wisse er noch nicht. "Klar ist, dass sich das auf die Leistung auswirkt, wenn man nur mit zehn, elf Spielern trainieren kann." Dieser Trend ließe sich anhand der Leistungen der vergangenen Wochen erkennen.

Gegen Billerbeck zeigten die Gastgeber einen uninspirierten Auftritt. Die Gäste standen in einem engen 4-4-2-System tief in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter. Der erste fand direkt sein Ziel: Nach zwölf Minuten brachte Leon Holtmann den Tabellendreizehnten in Führung. Deuten hatte den Ausgleich in der ersten Halbzeit ein paar Mal auf dem Fuß. Nils Falkenstein, Jan Pohlmann und Nico Winter brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Obwohl sich das Spiel in der Hälfte der Gäste abspielte, wirkte Deuten nicht zielstrebig genug.

Das Bild änderte sich auch nach der Pause nicht. Im Gegenteil kamen die Gastgeber nicht einmal mehr zu kleineren Chancen. Das Spiel plätscherte gemäß des Wetter vor sich hin. Billerbeck musste aufgrund der Führung nicht mehr machen; Deuten, so das Gefühl, wollte nicht mehr machen.

Bis zu einem taktischen Schachzug von Frye: Mit Simon Wilkes und Jan Deckers brachte der Trainer zwei frische Kräfte und stellte das 4-2-3-1 auf ein 4-4-2 mit Raute um. Mit Erfolg: Der zuvor eingewechselte Wilkes nahm aus 25 Metern das Herz in die Hand und jagte den Ball unhaltbar ins Tor (72.).

Richtigen Siegeswillen ließen die Rot-Weißen immer noch nicht erkennen, auch nach dem Ausgleich nicht. Doch in der 89. Minute lag Kujitim Arifaj im Strafraum der Gäste auf einmal am Boden. Der Gefoulte trat selber an und traf zum Siegtor.

RWD: Heyer; Noetzel (49. Tomicki), Hubert, Lachs, Mueller, Pohlmann, Goeke, Falkenstein, Vengels (65. Wilkes), Winter (68. Deckers), Arifaj

Tore: 0:1 Leon Holtmann (12.), 1:1 Wilkes (72.), 2:1 Arifaj (90.)

Bes. Vorkommnisse: Keine.

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