Fußball

RW Deuten verliert Spiel und Torwart

Gegen Vestia Disteln unterlag RW Deuten trotz 1:0-Führung mit 1:5. Torwart Pascal Lehmkuhl verletzte sich beim zwischenzeitlichen Ausgleich.

Testspiel

RW Deuten - Vestia Disteln

1:5 (1:2)

Zehn gesunde Feldspieler standen Deutens Trainer Frank Frye im Fußball-Test gegen Vestia Disteln zur Verfügung. Als nach 60 Minuten gegen durchwechselnde Gäste die Kräfte schwanden, verlor Deuten das Spiel.

Die ersten 20 Minuten dominierten die Gastgeber allerdings. "Damit hätte ich nie gerechnet", sagte Deutens Trainer Frank Frye. Folgerichtig ging der Tabellenführer der Bezirksliga 11 auch verdient in Führung. Tim Heinsen setzte zum Solo im Mittelfeld an, spielte die Verteidigung der Gäste schwindelig und behielt auch vor Distelns Torwart Mark Mahlmeister die Nerven (13.).

Danach wurde es allerdings bitter für Deuten: Beim Versuch, das 1:1 durch Philipp Müller (16.) zu verhindern, verletzte sich Torwart Pascal Lehmkuhl schwerer und musste ausgewechselt werden. "Minimum wohl ein Muskelfaseriss", sagte Frye.

Es folgte ein kleiner Bruch im Deutener Spiel.

"Wir haben unsere Aktivität verloren", sagte Frye. Durch einen direkten Freistoßtreffer durch Müller ging der Tabellenführer der Bezirksliga 9 in Führung (33.). Der für Lehmkuhl eingewechselte Heyer war chancenlos.

Nach der Pause gingen Deuten immer mehr die Kräfte abhanden. Ab der 60. Minute liefen die Gastgeber immer häufiger hinterher. Mit seinem dritten Treffer sorgte Müller für die Vorentscheidung (71.). Philipp Umierski (85.) und Müller mit seinem vierten Treffer (88.) stellten den Endstand her.

"Die Niederlage geht in Ordnung", gestand Frye ein. "Sie fiel jedoch auch um zwei Tore zu hoch aus." Einen zu kurz geklärten Ball vollendete Müller zum 3:1 ins leere Tor, beim 4:1 band sich ein Deutener Verteidiger die Schuhe. "Das sind Fehler, da schenken wir dem Gegner die Tore", sagte Frye.

Einen allzu großen Vorwurf wollte er seiner Mannschaft aber nicht machen. Mit nur zehn fitten Feldspielern spielte Lukas Nolte - eigentlich Offensivspieler - in der Innenverteidigung und nach 80 Minuten kam der dritte Torwart, Kai Habendorf, ins Feld. "Dafür haben wir es gerade am Anfang gut gemacht."

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