Fußball

Erst spielt Deutschland und anschließend Dorsten

DORSTEN - Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland wird auch die Dorstener Stadtmeisterschaft beeinflussen. Der Start der Finalrunde hängt vom Abschneiden der deutschen Mannschaft ab.

Wenn in Russland die deutsche Nationalmannschaft um die Weltmeisterschaft kämpft, geht es in Dorsten um die Stadtmeisterschaft. Das bringt vor allem die ersten beiden Spieltage auf Kollisionskurs mit der Löw-Elf und auch die Endrunde ist terminlich noch nicht ganz fest.

Wenn die deutsche Mannschaft ihre Vorrundengruppe gewinnt, bestreitet sie am 3. Juli das Achtelfinale um 16 Uhr. Die Vorrundenspiele des BVH Dorsten gegen die Hardt und des SSV Rhade gegen RW Deuten sind deshalb für 19.30 Uhr angesetzt. Wird Deutschland Zweiter, spielt es einen Tag vorher ebenfalls um 16 Uhr bevor RW Dorsten und BW Wulfen um 19.30 Uhr das Auftaktspiel bestreiten.

Spielt die deutsche Mannschaft am 14. Juli um Platz drei, beginnt die Endrunde in Altendorf schon um 12 Uhr statt um 14 Uhr. Die Qualifikationsrunde am 8. und 9. Juli bleibt von der WM unbeeinflusst, da an diesen Tagen in Russland nicht gespielt wird. Das alles ist für die Veranstalter nicht optimal, aber eine andere Lösung gibt es nicht, wenn man nicht zu weit in die Meisterschaftsvorbereitung gehen will, in der die Trainer ganz andere Pläne haben, als eine Stadtmeisterschaft zu spielen.

Bei der Sitzung der Fachschaft Fußball des Stadtsportverbandes am Montagabend haben der Vorsitzende Thomas Fries und die Vereinsvertreter auch nicht lange lamentiert, sondern haben die Tagesordnung zügig abgearbeitet. Bei der Auslosung der Vorrunde hat man darauf geachtet, dass die momentan vier höchstklassigen Vereine nicht gegeneinander spielen, dafür aber auswärts antreten müssen. Besonderen Reiz hat die Partie des Titelverteidigers und möglichen Neu-Bezirksligisten TuS Gahlen gegen den Westfalen- oder vielleicht auch Oberligisten SV Schermbeck. Bei der letzten Stadtmeisterschaft trafen beide Teams im Finale aufeinander und Underdog Gahlen entzauberte den hohen Favoriten Schermbeck mit 1:0.

Halle wieder voll machenZu Beginn der Versammlung standen die Hallenstadtmeisterschaften zur Debatte. Generell ist man zuletzt mit dem Zuschauerzuspruch der Endrunde nicht zufrieden gewesen. Den Grund sahen die Vereinsvertreter darin, dass die Teilnehmerzahl des Finaltages zu gering sei. Daher hat die Fachschaft am Montag beschossen, dass in der Vorrunde nur der Gruppenletzte ausscheidet. Durch die erhöhte Teilnehmerzahl am zweiten Tag verringert sich im Gegenzug die Spielzeit auf zweimal acht Minuten.

Zudem wurde angeregt, die Stadtmeisterschaften der Frauen und der Juniorinnen an einem Tag zu veranstalten. Über das genaue Prozedere wird sich Klaus-Peter Schulz Gedanken machen.

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