Fußball

Der TuS Gahlen ist der Dumme

Gahlen - Einer ist immer der Dumme, der gegen den sieglosen Tabellenletzten als Erster verliert. Am Samstag traf dieses Schicksal den TuS Gahlen.

Die Niederlage gegen Adler Weseke hatten sich die Gahlener am Samstag selbst zuzuschreiben. Mangelnde Chancenverwertung und Cleverness waren die Gründe.

Bezirksliga 11

TuS Gahlen - A. Weseke

0:2 (0:0)

In den ersten 45 Minuten waren die Hausherren die klar Ton angebende Mannschaft. Weseke hatte zwar auch eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Führung, vergab aber nach einem Gahlener Fehler im Eins-gegen-Eins vor TuS-Keeper Leon Beer. Gahlen hatte seinerseits aber auch beste Einschuss-Chancen. "Wenn es zur Pause 3:1 oder 4:1 steht, wäre das okay gewesen", meinte TuS-Trainer Dirk Cholewinski. Das Problem: "Wir sind vorm Tor einfach nicht abgezockt genug."

Die letzten 15 Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten trotzdem ganz klar dem TuS, doch dann kam die Pause. "Und die", so Dirk Cholewinski, "tat uns mal wieder gar nicht gut."

Weseke kam deutlich engagierter aus der Kabine und kaufte den Gastgebern in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte eindeutig den Schneid ab. Ein Schuss ans Lattenkreuz (69.) war Ausdruck der Weseker Überlegenheit in dieser Phase, doch schon der direkte Gegenzug hätte die Vorentscheidung zugunsten des TuS Gahlen fallen können. "Das war wirklich eine 1000-Prozentige", stöhnte Dirk Cholewinski hinterher.

Einen Schuss von Marco Marrali parierte der Weseker Torwart, klatschte den Ball aber nach vorn ab; Marvin Grunwald preschte heran und musste aus elf Metern nur noch einschieben; doch der Gahlener legte zuviel Wucht in seinen Schuss, traf ebenfalls das Lattenkreuz und beim nächsten Nachschuss von Mirko Urban war Wesekes Keeper dann wieder auf dem Posten (70.).

Die Gahlener ließen die Köpfe aber nicht hängen. Fortan bestimmten sie wieder das Geschehen, kamen allerdings nicht mehr zu echten Großchancen. "Am Ende", meinte Dirk Cholewinski, "fehlte uns dann die Cleverness. Zehn Minuten vor Schluss muss man dann auch mal sagen ,Wir machen heut kein Tor mehr und sichern den Punkt'. Stattdessen waren wir zu offen, kommen beim 0:1 nicht schnell genug inter den Ball und kassieren dann auch noch einen Konter." Die Chance, sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen, war vertan.

TuS: Beer; Szczepaniak, Gutenberger, Marek Cvetkovic, Geers, Gendolla, Marrali, Urban, Grunwald, Dahlhaus, Hoppius.

Tore: 0:1 Radefeld (87.); 0:2 Lütjann (89.).

Bes. Vorkommnisse: Keine.

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