Fußball

TuS Gahlen spielt Jekyll und Hyde

Gahlen - Eine Woche nach dem Sieg über Tabellenführer Epe zeigt sich die Elf von Trainer Dirk Cholewinski in Vreden von allen guten Geistern verlassen.

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt ? diesen Wechsel der Extreme durchlebte Gahlens Trainer Dirk Cholewinski in den vergangenen sieben Tagen. Nach dem Sieg über Tabellenführer Epe erlebt der TuS an diesem Sonntag selbst eine schmerzhafte Bauchlandung in Vreden.

Bezirksliga 11

SpVgg Vreden II - TuS Gahlen

4:0 (2:0)

"Ich bin fassungslos, wie eine Mannschaft sich binnen einer Woche so unterschiedlich präsentieren kann", hatte Cholewinski nach dem Schlusspfiff keine Erklärung für den schwachen Auftritt seiner Mannschaft. "Zwei halbe Torchancen" bescheinigte er ihr in den gesamten 90 Minuten. "Das war kollektives Versagen."

Der Sieg der jungen Vredener Reserve gehe auch in der Höhe in Ordnung. "Eigentlich", so Cholewinski ehrlich, "hätte er noch ein, zwei Tore höher ausfallen können."

Ein Grund liege natürlich im kleinen Kader. "Die Ausfälle von Anton Kötter und Robin Rodriguez haben natürlich weh getan, das können wir nur schwer auffangen", erklärte Cholewinski. Neben sich hatte er nur drei Feldspieler als Wechseloption auf der Bank, einer davon war Betreuer Christian Maas.

Als Entschuldigung für die schwache Vorstellung wollte Gahlens Trainer die Personalsituation aber nicht ins Feld führen. Jetzt gelte es, "bis zur Winterpause überm Strich zu bleiben". Dann könne der Kader eventuell noch verstärkt werden.

Am Ende fand Cholewinski im Vreden-Spiel dann aber doch noch etwas Gutes, auch wenn es nach Galgenhumor klang: "Nächste Woche gegen Coesfeld erwartet wieder keiner was von uns."

TuS: Beer; Gutenberger (46. Schwering), Geers, Marrali, Urban (58. Szczepaniak), Grunwald, Dahlhaus, Schröder, Hoppius, Kluitmann, Güclü.

Tore: 1:0 Kösters (32.); 2:0 Brügging (33.); 3:0 Depenbrock (52.); 4:0 Kösters (85.).

Bes. Vorkommnisse: Keine.

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