Fußball: Hallenstadtmeisterschaften

Deuten und Erle sind für die Endrunde gesetzt

Dorsten - Titelverteidiger Deuten und Ausrichter Erle steigen erst in der Endrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaften ein. Doch das hat nicht nur Vorteile.

Zwei Teams können sich bei den Dorstener Hallenfußball-Stadtmeisterschaften am Samstag zurücklehnen und die kommenden Gegner beobachten: Denn Eintracht Erle (Gruppe A) aus Ausrichter und der SV RW Deuten (Gruppe B) als Titelverteidiger sind für die Endrunde gesetzt.

Eintracht Erle

Einen Vor- oder Nachteil an dem freien Samstag sieht Ralf Hard, Trainer der Eintracht aus Erle, allerdings nicht. "Auch wenn es in der Hauptrunde etwas gedrängter ist, hätten wir auch in der Vorrunde gleich auf starke Gegner treffen können", sagt er. So will das Team aus der Kreisliga B entspannt und locker in das Turnier gehen - und die Atmosphäre in der Petrinumhalle genießen. "Wir freuen uns auch, mal gegen Teams wie den SV Schermbeck oder den SV Dorsten-Hardt zu spielen", erklärt Hard. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel im Jahr 2017 sind wieder alle Spieler einsatzbereit. Hendrik Doing wird nach seiner Knöchelverletzung wohl aber noch nicht in der Halle spielen, Pascal Schlecking darf nach Muskelverletzung selbst entscheiden, ob er fit genug ist. "Er ist auf jeden Fall ziemlich heiß", erklärte sein Trainer. Seit drei Wochen bereiten sich die Erler mit Trainingseinheiten in der Halle auf das Turnier vor. Ein Ziel gibt der Trainer aber nicht aus. "Wir wollen uns einfach gut präsentieren", sagt Hard. Ähnlich wie damals, als es für den vierten Platz reichte. "Davon zehren die Spieler immer noch", erklärt der Trainer.

SV RW Deuten

Einen besonderen Druck sieht Matthias Deckers, der stellvertretende Vorsitzende der Deutener, nicht bei seinem Team. "Wir gehen wie in den vergangenen Jahren auch in die Stadtmeisterschaften", sagt er. Mit wem der Titelverteidiger dann am Sonntag auf dem Turnier auflaufen wird, klärte sich erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend. Auch, ob Lukas Nolte nach seinen muskulären Problemen für die Stadtmeisterschaften zur Verfügung steht. Für Deckers ist es egal, wer am Ende spielt, "es ist ein Höhepunkt für jeden Dorstener Fußballer". So ginge es für die Deutener vor allem darum, sich vor dem Publikum in der Halle gut zu präsentieren und ohne Verletzungen den Sonntag zu überstehen.

Einen kleinen Nachteil sieht Deckers in dem für Deuten freien Sonntag aber schon: "Die Gewöhnung an den Ball und an die Regeln fehlt dann schon ein bisschen", erklärt Deckers. Da sei die zusätzliche Belastung durch die Spiele untergeordnet. "Das wird auf jeden Fall eine interessante Sache", sagt Matthias Deckers.

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