Fußball-Kreispokal

Der SV Hardt wacht gegen den SV Schermbeck zu spät auf

Schermbeck, Hardt - Der SV Schermbeck hatte das Derby in der dritten Runde des Kreispokal gegen den SV Hardt 80 Minuten lang im Griff. Am Ende hätte es noch eng werden können.

Nach dem Schlusspfiff ärgerte sich Hardts Trainer Marc Wischerhoff, dass seine Mannschaft dem Oberligisten in der dritten Runde des Fußball-Kreispokals leichte Tore ermöglicht hatte. SV Schermbecks Trainer Thomas Falkowski gab freimütig zu, dass die Hardter Chancen in der Schlussphase auch noch für eine Verlängerung hätten reichen können.

Kreispokal, 3. Runde

SV Hardt - SV Schermbeck

1:3 (0:2)

Der Oberligist startete mit einem Pressing, das den Hardtern lange keinen geordneten Spielaufbau ermöglichte. Allerdings machten die Schermbecker zu wenig aus den vielen Ballgewinnen. Auch als die Hardter sich nach einer Viertelstunde etwas befreiten, waren Torchancen eher Mangelware.

Die erste halbe Chance brachte in der 35. Minute die Schermbecker Führung: Hardts Keeper Till Hohenhinnebusch ließ einen Schuss Kevin Rudolphs abprallen und Ivan Benkovic staubte ab. Auch das 2:0 resultierte nicht aus einem Spielzug. Hohenhinnebusch und Kevin Rudolph prallten am linken Strafraumrand zusammen, Benkovic schnappte sich den freien Ball und legte quer auf Yannick Goecke. Der ließ sich die Chance nicht nehmen.

Der Spielverlauf änderte sich auch nach der Halbzeit nicht. Die Schermbecker verwalteten die Führung, während die meisten Hardter Angriffsversuche schon im Mittelfeld endeten. In der 64. Minute blitzte einmal der Schermbecker Spielwitz auf, als Benedikt Helling links auf die Reise geschickt wurde, den Ball Yannick Goecke servierte, der seinen zweiten Treffer erzielte.

Völlig unerwartet kamen die Hardter dann aber zurück ins Spiel: Der eingewechselte Dominik Königshausen gab die ersten beiden Warnschüsse ab. Pascal Pfeifer gelang sechs Minuten vor dem Ende mit einem Fallrückzieher das schönste Tor des Abends. Damit leitete er eine furiose Hardter Schlussoffensive ein. Benedikt Jansen setzte einen Freistoß an die Latte, den Nachschuss von Jens Lensing parierte Schermbecks Torwart Tim Krückemeier mit einer Glanzparade. Anschließend gab es noch drei weitere Hochkaräter, die der SVS-Keeper stark parierte.

Im Achtelfinale des Kreispokals trifft der SV Schermbeck kommenden Donnerstag auf den Landesligisten SG Borken.

Hardt: Hohenhinnebusch, Einhaus (77. Lensing), Haarmann, Liesenklas (66. Königshausen), Heitbreder, Brefort, Mertens, Jansen, Urban (46. Seifert), Pfeifer, Mitrentsis.

SVS: Krückemeier, Helling, Mule-Ewald, Zugcic, Kevin Rudolph (66. Abelmann), Hodzic, Grodzik, Habitz, Turan (38. Goecke), Patrick Rudolph (90. Winkler), Benkovic,

Tore: 0:1 Benkovic (35.), 0:2 Goecke (39.), 0:3 Goecke (64.), 1:3 Pfeifer (84.).

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