Fußball: Oberliga

Beim SV Schermbeck herrscht trotz zwei Niederlagen in Folge keine Panik

Der SVS tritt schon am Freitag beim FC Brünninghausen an. Im Vergleich zum vergangenen Spieltag, als der SVS verlor, wird Thomas Falkowski seine Startelf umstellen müssen.

Die zwei Niederlagen in Folge in Ennepetal und auf eigenem Platz gegen die Hammer SpVg sind für den SV Schermbeck noch kein Grund, in der Fußball-Oberliga in Panik zu verfallen. Am Freitag wartet ein Duell in Dortmund.

Oberliga

FC Brünninghausen - SVS

Anstoß: Freitag, 20 Uhr, Am Hombruchsfeld 71, Dortmund

"Es ist nichts Ungewöhnliches in der Oberliga mal zwei oder drei Begegnungen in Folge zu verlieren. Wir haben 17 Punkte und sind im Kampf gegen den Abstieg ordentlich unterwegs", wird SVS-Trainer Thomas Falkowski nicht müde, dieses oberste Ziel immer wieder zu nennen. "Nach dem Sieg gegen Haltern haben Leute schon gerechnet, wie weit es noch zur Spitze ist. Das hat sich nun schnell wieder relativiert." Ohnehin geht sein Blick eher ans untere Ende. Viel wichtiger für den SV Schermbeck sei, wie groß der Abstand zu Herne und Gütersloh ist. Auf den ersten Abstiegsplatz haben die Schermbecker immer noch sechs Punkte Vorsprung.

Ohnehin befinden sich die Schermbecker mit den 17 Punkten in bester Gesellschaft. Fünf Teams sind punktgleich, sechs weitere befinden sich im engeren Umkreis von drei Punkten.

Es gibt dennoch keinen Grund, sich zufrieden zurückzulehnen, denn in Brünninghausen wird den Schermbeckern erneut sehr viel abverlangt. Thomas Falkowski erwartet dort ein ganz anderes Spiel als zuletzt: "Auf dem Kunstrasen können die Dortmunder sehr gut ihr schnelles Spiel aufziehen. Die Mittelachse mit Tim Duda, Robin Gallus und Arif Et ist mit das Stärkste, was die Liga zu bieten hat."

Er fordert von seinem Team, dass es nun über 90 Minuten die Räume eng macht. So schlechte 20 Minuten wie zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Hamm werden in Brünninghausen sehr teuer werden. Dabei sieht es im Abwehrbereich gar nicht so gut aus. Aldin Hodzic und sehr wahrscheinlich auch Nikolaj Zugcic werden verletzungsbedingt ausfallen. Evans Kissi wird aus beruflichen Gründen nicht mit dabei sein. Zudem muss Falkowski auf Malte Grumann und wohl auch auf Gökhan Turan verzichten.

Somit wird eine andere Startelf auf dem Feld stehen als gegen Hamm. Da war Torwart Cedric Drobe der einzige Neuzugang, die anderen spielten schon in der Westfalenliga für den SVS. "Darauf habe ich gar nicht geachtet, ein Zufall war die Aufstellung aber nicht. Beim FC müssen wir aber ohnehin anders spielen, und es hätte auch ohne Ausfälle Veränderungen geben", erklärt Falkowski.

Veränderungen könnte es auch in der Winterpause geben. Falkowski sagt jedoch: "Es sind einige Spieler unzufrieden, und ich bin mit einigen Spielern unzufrieden."

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