Fußball: Oberliga

Der SV Schermbeck muss zum Ligaprimus nach Gelsenkirchen

fussball: Gegen Schalke II ist der SVS der klare Außenseiter. Für sein Gegenüber hat Thomas Falkowskis nur Lob übrig.

Für den SV Schermbeck geht es am Wochenende zum "Nonplusultra der Liga". Auf Thomas Falkowskis Mannschaft in der Oberliga wartet die U23 des FC Schalke 04.

Oberliga Westfalen

Schalke II - SV Schermbeck

Anpfiff: So., 15 Uhr, Am Parkstadion,

Ernst-Kuzorra-Weg 1, Gelsenkirchen 45891

Dass die zweite Mannschaft des Bundesligisten mit nur einer Niederlage und neun Siegen einsam ihre Kreise an der Spitze dreht, komme laut Thomas Falkowski nicht von ungefähr. Die gegnerische Mannschaft werde ihren Weg gehen. Für Schermbecks Trainer wäre es eine große Überraschung, sollte es für die Schalker nicht mit dem Aufstieg klappen: "Sie sind klarer Aufstiegsfavorit." Dass es in der vergangenen Saison schon nicht für die Rückkehr in die Regionalliga reichte, überraschte nicht nur Thomas Falkowski.

"Sie haben so viel Qualität", sagt er. Sowohl die erste Elf als auch die komplette Bank zeichne sich durch eine "Mega-Qualität" aus. Auch für seinen Trainerkollegen Torsten Fröhling, der seit dieser Saison bei den Schalkern auf der Bank sitzt, findet er nur lobende Worte: "Er hat es geschafft, aus der hohen individuellen Klasse ein Team zu formen."

Für seine Mannschaft werde es eine "Mega-Aufgabe" gegen den Spitzenreiter zu bestehen. Dennoch sei die Freude auf das kommende Spiel sowohl beim Trainerteam als auch bei den Spielern besonders groß. "Wir freuen uns auf das Pflichtspiel auf Schalke", erzählt Falkowski.

Matchplan steht bereitsGegen den Spitzenreiter, den er mit dem FC Bayern der vergangenen Jahre vergleicht, wolle seine Mannschaft aber auch mitspielen und ein gutes Spiel abliefern. Der SVS wolle den Gegner zu Fehlern zwingen. Auch wenn dem Schermbecker Trainer durchaus bewusst ist, dass die Mannschaft von Torsten Fröhling kaum Fehler mache.

Dennoch werde sein Team alles versuchen, um den favorisierten Schalkern Probleme zu bereiten. Einen Matchplan hat Thomas Falkowski derweil schon. Dieser stehe auch bereits seit einigen Tagen. Er habe Schalke selbst schon spielen gesehen und wisse, wie sein Team gegen sie spielen muss.

Doch auch in der Bundesliga, vergleicht er, gebe es viele Mannschaften, die wissen, wie man gegen den FC Bayern spielt und dennoch verlieren. Dass ein guter Matchplan gegen eine Schalker Mannschaft in guter Form nicht unbedingt ausreichen könnte, weiß also auch er.Durch den Sieg gegen Paderborn am letzten Spieltag könne seine Mannschaft nun unbeschwert aufspielen und versuchen, den großen Gegner zu ärgern. Sein Team werde versuchen, frech aufzuspielen und den Schalkern Probleme zu bereiten.

Fehlen wird dem Trainer allerdings weiterhin der rotgesperrte Raphael Niehoff, der an Grippe erkrankte Kevin Rudolph sowie der immer noch angeschlagene Benedikt Helling, den der Trainer aber nächste Woche zurückerwartet. Fraglich ist zudem noch Ersatztorwart Tim Krückemeier, der sich beim Training am Finger verletzt hat.

Spannung hochhaltenFalkowskis Gegenüber Torsten Fröhling muss dagegen nur auf die drei langzeitverletzten Nicholas Taitague, Richard Weber und Phil Halbauer verzichten. Sonst sehe es personell sehr gut aus, erzählt er.

Wichtig werde es für seine Mannschaft sein, die Spannung sowie die Einstellung auch nach sechs Siegen in Serie hochzuhalten. Davor habe er aber auch keine Angst, erklärt er. Alle geben weiterhin im Training immer 100 Prozent.

Dass die Gegner gegen seine Mannschaft besonders motiviert sind, weiß er: "Jeder versucht, uns wehzutun." Bei den Schermbeckern sieht er vor allem die Oberligaerfahrung einiger Spieler positiv. "Sie wissen, wie man gegen U-Mannschaften spielt."

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