Fußball: Oberliga

Auf den SV Schermbeck wartet vor der Kür die Pflicht gegen den Vorletzten Gievenbeck

Mit vier Siegen in Serie hat der SV Schermbeck in der Oberliga Westfalen aufhorchen lassen. SVS-Trainer Thomas Falkowski warnt seine Mannschaft aber davor, nun übermütig zu werden.

Wenn beim Fußball-Oberligisten SV Schermbeck am Mittwochabend der FC Gievenbeck gastiert, trifft der SVS auch auf den Tabellenvorletzten. SVS-Trainer Thomas Falkowski warnt seine Mannschaft aber davor, die Partie zu leicht zu nehmen.

Oberliga Westfalen

SV Schermbeck - FC Gievenbeck

Zwar haben die Münsteraner am vergangenen Sonntag mit 2:4 in Gütersloh verloren, doch davor haben sie zuhause gegen Schalke und auch gegen Haltern ein 0:0 geholt. "Gievenbeck kann Fußball spielen und braucht jeden Punkt gegen den Abstieg", warnt SVS-Trainer Falkowski daher. "Da müssen wir gewaltig aufpassen." Zudem habe seine Mannschaft zwar zuletzt vier Siege geholt, musste dafür aber immer bis zum Schlusspfiff hart arbeiten.

Mit zwei Siegen die Klasse halten

Ohnehin ist diese Woche für den SV Schermbeck eine wichtige. Mit Siegen gegen Gievenbeck und am Sonntag bei der ebenfalls abstiegsbedrohten Westfalia Herne wäre der Klassenerhalt mit dann 38 Punkten so gut wie sicher. "Solange kämpfen wir aber noch gegen den Abstieg", will Falkowski trotz Platz sieben und drei Punkten Rückstand auf Platz drei nichts von anderen Zielen wissen.

Kilian Niewerth, der gegen Dortmund nach einem Pressschlag aus dem Spiel musste, kann wieder spielen. Hinter Patrick Rudolphs Einsatz steht ein kleines Fragezeichen, hinter seinem Bruder Kevin ein etwas größeres. "Da müssen wir das Abschlusstraining abwarten. Ich will aber wegen des Spiels in Herne kein Risiko eingehen. Da muss ich auch sehen, dass die Jungs sich nicht noch schlimmer verletzen", erklärt der Trainer weiter.

"Luxusproblem" im Tor

Torhüter Tim Krückemeier hatte schon am vergangenen Sonntag wegen eines kleinen Faserrisses in den Adduktoren pausiert. Cedric Drobe zeigte zwar ein paar winzige Unsicherheiten, hat aber den SVS einige Male mit Glanzparaden vor einem Gegentor bewahrt. Die Torwartfrage bezeichnet Thomas Falkowski ohnehin als "Luxusproblem".

Da fast alle Spieler dabei sind, kann der Schermbecker Coach nach Lust und Laune taktieren. Da sitzen dann ab und zu auch Spieler auf der Bank, die gut trainiert haben, sagt Falkowski: "So ist Raphael Niehoff meinem Matchplan zum Opfer gefallen. Es hat sich aber gezeigt, dass ich mit Kilian Niewerth auf der Zehn und mit dem Einsatz Gökhan Turans richtig gelegen habe."

Nun hoffen die Schermbecker, dass ihr Trainer weiterhin ein so glückliches Händchen beweist. Dann könnte ab dem kommenden Montag nach der Pflicht die Kür in der Oberliga beginnen.

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