Fußball: Oberliga

Schermbeck will gegen den Tabellenzweiten Haltern auch offensiv Akzente setzen

Taktisch variabel will der SV Schermbeck gegen den TuS Haltern auftreten. Auch wenn SVS-Trainer Thomas Falkowski den Gast als Favoriten sieht, rechnen sich die Schermbecker etwas aus.

Die Teams kennen sich untereinander, die Trainer kennen sich auch: Wenn am Sonntag der TuS Haltern beim SV Schermbeck zum Kreisderby antritt, wissen beide bestens über ihren kommenden Gegner Bescheid.

Oberliga

SV Schermbeck - TuS Haltern

"Ich erwarte ein knackiges und enges Duell", sagt Schermbecks Trainer Thomas Falkowski. Nach 11 Spielen rangiert der Aufsteiger mit 14 Punkte auf Rang 10. Die Halterner hingegen haben acht Punkte mehr auf dem Konto. "Haltern ist für mich der Favorit", sagt Falkowski. "Kleinigkeiten werden das Spiel entscheiden."

Magnus Niemöller, Trainer der Halterner, sieht es als ein "Duell auf absoluter Augenhöhe. Sie haben schon einigen Mannschaften das Fürchten gelehrt", erklärt Niemöller. Zudem sei das Team sehr erfahren. Die Schermbecker erwarte Niemöller sehr kampfstark. "Wir haben versucht, das im Training ein bisschen nachzustellen. Denn es wird viele Zweikampfsituationen geben. Wir werden wenig Zeit haben, den Ball zu passen", sagt Halterns Trainer. Über die taktische Herangehensweise allerdings habe sich der Halterner Trainer noch keine Gedanken gemacht.

"Wir haben einen klaren Plan, aber den werde ich nicht verraten", sagt Falkowski mit einem Lachen. Für sein Team gelte es, auch in der Offensive Akzente zu setzen und taktisch variabel aufzutreten. "Nur vorne drauf zu gehen, das hilft uns nicht", erklärt er.

Verzichten muss Falkowski auf seinen Verteidiger Evans Ankomah-Kissi. Hinter dem Einsatz von Patrick Rudolph steht ein Fragezeichen, er konnte diese Woche noch nicht trainieren. Kevin Rudolph ist nach seinen Oberschenkelproblemen wieder ins Training eingestiegen. "Für die Startelf wird es aber nicht reichen", erklärt Falkowski. Philipp Winkler fehlt erkältet, Yannick Goecke fehlt.

Magen-Darm-Virus

Bei den Halternern lief die Trainingswoche vor dem Spiel nicht wirklich optimal. "Das war vielleicht unsere schwerste Trainingswoche", sagt Niemöller. Denn bei den Halternern ging ein Magen-Darm-Virus um. Wen es alles erwischt hatte, "kann ich gar nicht aufzählen", sagt Niemöller. Dementsprechend müssten die Halterner abwarten, wer bis Sonntag fit ist. Marvin Schurig fehlt weiter mit Problemen an der Achillessehne. Dafür sind Julius Hölscher und Lars Pöhlker wieder Teil des Kaders. "Wir müssen uns auf das Spiel einlassen", sagt Niemöller. "Das Spiel wird nicht so ruhig wie gegen Erndtebrück."

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Im Trog 52, Schermbeck

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