Fußball

SV Schermbeck bettelte ums Gegentor

Schermbeck - Der SV Schermbeck ist durch das 0:1 gegen Hamm auf den 13. Platz abgerutscht. Trainer Thomas Falkowski wollte aber nicht von einem Rückschlag sprechen.

Oberliga Westfalen

SVS - Hammer SpVg

0:1 (0:0)

Der Coach sagte nach dem Schlusspfiff: "Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt, daran hätte sich auch mit einem Sieg nichts geändert." Seine Mannschaft zeigte sich am Sonntag zwar von dem 0:5 in Ennepetal erholt, doch ein fußballerisches Feuerwerk brannten die Gastgeber wahrlich nicht ab.

Dennoch muss man ihnen zugute halten, dass sie in der ersten Halbzeit und auch nach dem Rückstand alles taten, um den Ball über die Linie zu bekommen. Allerdings lief bei der Umsetzung wahrlich nicht alles rund.

In der ersten Halbzeit deutete vieles darauf hin, dass die Platzherren in Führung gehen sollten. Schon in der fünften Minute hatte Marc Schröter nach einer Flanke Aldin Hodzics eine dicke Kopfballchance, der Ball ging aber neben das Tor. Hamm tat nur wenig für die Offensive und begnügte sich damit, Schermbecker Chancen zu verhindern. Dennoch brannte es in der 26. Minute im Hammer Strafraum, und die Situation war erst geklärt, als Hamms Schlussmann Jarno Peters, den dritten Torschuss Patrick Rudolphs ins Aus faustete. Kurz darauf verfehlte ein Kopfball Marc Schröters knapp das Ziel.

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend mit einem Distanzschuss Dominik Milaszewskis, der nur knapp am linken Winkel vorbeiflog. Hamm antwortete im Gegenzug in Person Joel Grodowskis, der das Leder aus 16 Metern knapp neben den linken Pfosten setzte. Damit waren die 20 Minuten eröffnet, in denen Hamm überlegen war und auch das Siegtor schoss. Ralf Schneider jagte den Ball um Zentimeter über den Kasten und SVS-Keeper Cedric Drobe rettete in letzter Sekunde gegen Florian Juka. Auch wenn Aldin Hodzic auf der Gegenseite mit einer tollen Direktabnahme am Gästekeeper scheiterte, deutete nun alles auf eine Hammer Führung hin. Die erzielte Juka, dem das Leder nach mehreren vergeblichen Schermbecker Abwehrversuchen vor die Füße fiel, aus 16 Metern in der 65. Minute.

Man muss den Schermbeckern bescheinigen, dass sie sich nicht in ihr Schicksal ergeben wollten, aber es war einer jener Tage, an denen nicht viel klappte. Wenn die Gastgeber zum Abschluss kamen, war immer wieder ein Hammer Abwehrspieler im Weg. Zudem trudelte die Kugel nach Standardsituationen mehrere Male durch den Hammer Strafraum, kam dabei aber nie in Reichweite der Schermbecker Stürmer. Hamm vergab gerade in der Schlussphase noch einige dicke Möglichkeiten zum 0:2.

SVS: Drobe, Klimczok, Zugcic, Schröter (58. Grumann), Kevin Rudolph, Milaszewski, Hodzic (65. Turan), Poch, Habitz, Patrick Rudolph (78. Benkovic), Niewerth.

Tore: 0:1 Juka (65.).

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