Fußball

SV Schermbeck erfüllt nicht die Ansprüche

Schermbeck - Der SV Schermbeck lag beim ASC Dortmund schon nach 20 Minuten mit 0:4 zurück. Trainer Thomas Falkowski sah das schlechteste Saisonspiel seiner Elf.

Das Spiel war gerade erst 20 Minuten alt, da war es für den SV Schermbeck auch schon vorbei. Die Falkowski-Elf hatte vier Tore kassiert und der Trainer den Papp schon auf.

Oberliga Westfalen

ASC Dortmund - SVS

4:0 (4:0)

Der Oberliga-Aufsteiger hat in Dortmund das schlechteste Saisonspiel gezeigt und vor allem die Art und Weise machte den Thomas Falkowski wütend: "Ich habe die Spieler eindringlichst vor den Stärken gewarnt, doch manch glauben, sie bräuchten mir nicht zuzuhören."

Falkowski könnte es sich einfach machen und auf die lange Liste der Verletzten verweisen, doch das hat er noch nicht gemacht: "Ich habe genügend Spieler, die alle Ansprüche auf Spielzeit stellen. Jetzt haben sie sie bekommen und nicht wenige haben versagt."

Das Spiel begann schon sehr unglücklich. Kevin Mule-Ewald ging in der zweiten Minute im Strafraum unnötig in einen Zweikampf und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Kevin Brümmer bedankte sich mit der ASC-Führung. Drei Minuten später erreichte ein einfacher Ball aus dem Halbfeld Maximilian Podehl, und Cedric Drobe war zum zweiten Mal geschlagen.

Schermbeck machte sich weiterhin das Leben schwer. Ein vielversprechender Aufbau endete mit einem Fehlpass, den Brümmer mit einem Heber aus 35 Metern zum 0:3 bestrafte. Vor dem 0:4 ließen sich die Schermbecker auf der rechten Abwehrseite schwindelig spielen, der Ball kam zu Maximilian Podehl, der keine Probleme hatte den Ball zum vierten Mal über die Linie zu drücken.

Falkowski reagierte mit zwei Wechseln nach 35 Minuten und mit einer eindringlichen Ansprache in der Kabine: "Ich habe die Mannschaft aufgefordert, eine Reaktion zu zeigen, die zweite Halbzeit zu gewinnen." Das hat nicht ganz geklappt, aber immerhin haben die Schermbecker auch kein Tor mehr kassiert. Die Gäste spielten sich einige halbe Chancen heraus, ein Treffer lag aber keineswegs in der Luft. Auf der anderen Seite hatten die Dortmunder einige Konterchancen. Cedric Drobe verhinderte zweimal einen möglichen fünften Gegentreffer.

Nach den bislang spielerisch meist guten Vorstellungen in der Oberliga, war die Partie in Dortmund ein bitterer Rückschlag: "Uns ist vor Augen geführt worden, dass es für uns tatsächlich um den Klassenerhalt geht," sagte Thomas Falkowski.

Damit blickt er schon auf die kommende Begegnung gegen die erstarkte Westfalia Herne: "Da werden glücklicherweise einige Spieler wieder mit dabei sein, die heute gefehlt haben. Doch die Mannschaft hätte nach der heutigen Leistung ohnehin ein ganz anderes Gesicht bekommen."

SVS: Drobe, Mule-Ewald, Niehoff (35. Zugcic), Klimczok, Milaszewski, Grumann, Poch, Turan (35. Grodzik), Patrick Rudolph, Benkovic (84. Goecke) , Niewerth

Tore: 1:0 Brümmer (2.), 2:0 Podehl (5.), 3:0 Brümmer (15.), 4:0 Podehl (20.).

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