Fußball

SV Schermbeck kassiert späten Ausgleich

Der SV Schermbeck stand kurz vor einem Sieg gegen die TSG Sprockhövel. In der Nachspielzeit kassierte das Falkowski-Team nach einer Ecke aber noch den Ausgleich.

Oberliga Westfalen

SVS - TSG Sprockhövel

1:1 (0:0)

Direkt nach dem Abpfiff ärgerte man sich in der Volksbank-Arena über den vergebenen Dreier, doch in Sachen Klassenerhalt hat sich die Ausgangslage nicht verschlechtert: "Der Abstand nach unten liegt weiter bei sieben Punkten."

Bei regnerischem Wetter sahen die Zuschauer auf dem Naturrasen keinen fußballerischen Leckerbissen. Dennoch bekamen die Schermbecker nach einer wirren Anfangsviertelstunde das Spiel langsam in den Griff. Das lag daran, dass die Hausherren eine tadellose Abwehrleistung gezeigt. Schon im Mittelfeld gingen die meisten Zweikämpfe an die Hausherren. Vor dem eigenen Strafraum glänzte vor allem Kilian Niewerth mit einer sehr guten Zweikampf-Quote, doch auch seine Nebenleute leisteten eine exzellente Arbeit.

Nach vorne tat sich aber auch bei den Schermbeckern nicht besonders viel. Das war zum einen dem schweren und unebenen Boden geschuldet, zum anderem fehlten dem SVS auch die zündenden Ideen. Da merkte man deutlich das Fehlen Marc Schröters, der bei den Platzverhältnissen den Unterschied hätte machen können.

Zwei sehr gute Chancen ergaben sich aber doch. Kevin Rudolph scheiterte nach schöner Vorarbeit Marek Klimczoks und Patrick Rudolphs am glänzend reagierenden Sprockhövel-Keeper Brune Staudt (29.). Staudt vereitelte später nach einem Freistoß Patrick Rudolphs die Schermbeck.

Sprockhövel tat nach dem Seitenwechsel etwas mehr für die Offensive. Allerdings ergaben sich bis auf Patrick Dytkos Freistoß an die Latte (51.) kaum Torchancen.

In der 68. Minute fiel die Schermbecker Führung. Ein abgeblockter Schuss Kevin Rudolphs landete vor den Füßen seines Bruder Patrick, der aus über 20 Metern unten in die rechte Ecke traf. Das hätte die Entscheidung sein können, denn die Gäste machten nicht den Eindruck, als könnten sie den Hebel umlegen, und die Schermbecker unter Druck setzen. Schermbeck bekam aber auch keine Gelegenheit zur Entscheidung. So gab es in der ersten Minute der Nachspielzeit eine Ecke für die TSG. Der lange Torjäger Ibrahim Bulut sprang am höchsten und köpfte den Ball ins rechte Eck.

SVS: Drobe, Klimczok, Zugcic, Kevin Ru dolph (80.), Milaszewski, Grumann, Hodzic, Habitz, Turan (65. Grodzik), Patrick Rudolph (78. Niehoff), Niewerth.

Tore: 1:0 Patrick Rudolph (68.), 1:1 Bulut (90.+1)

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