Fußball

Der SV Schermbeck hat den Klassenerhalt sicher

Der SV Schermbeck belohnt sich für kämpferisch starken Auftritt in Rhynern mit einem verdienten 2:1-Erfolg. Mit 42 Punkten kann die Falkowski-Elf nun nicht mehr absteigen.

Diese drei Punkte hat sich der SV Schermbeck hart erarbeitet. In den 90 Minuten bei der Westfalia Rhynern hat der SVS nur selten Schwächen gezeigt.

Oberliga Westfalen

Westfalia Rhynern - SVS

1:2 (0:1)

Die Schermbecker kamen sehr gut in das Nachholspiel und hatten die 0:3-Niederlage in Hamm sehr gut verdaut. Sie gingen schon im Mittelfeld robust zu Werke und gewannen dort auch die meisten Zweikämpfe. Mit Kombinationen kam die Westfalia so gut wie nie in den SVS-Strafraum und mit seinen hohen Flanken richtete der Tabellenvierte nur sehr wenig aus.

Im Spiel nach vorn zeichnete sich die Falkowski-Elf durch sehr gutes Umschaltspiel aus. Nach Ballgewinnen ging es schnell in Richtung Rhynerner Tor, doch das allerletzte Zuspiel wollte nicht klappen.

So brauchten die Schermbecker einmal mehr eine Standardsituation, um ihre optische Überlegenheit auch in Tore umzusetzen. In der zehnten Minute hatte Kevin-Mule-Ewald nach einer Ecke sehr viel Platz und köpfte den Ball unten rechts ins Eck.

Standprobleme auf seifigem Rasen

Auf dem durch den Dauerregen tiefen und seifigen Platz hatten beide Teams einige Standprobleme. So gab es viele Ballverluste, die es bei normalen Platzverhältnissen nicht gegeben hätte. Die beste Ausgleichsmöglichkeit hatte Rhynern kurz vor der Pause, als Leon Müsse frei vor Cedric Drobe auftauchte, aber übers Tor lupfte.

Der SVS setzte mit einem Distanzschuss Kevin Rudolphs auch die erste Duftmarke in der zweiten Halbzeit. In der 54. Minute setzten sich die Gäste bis an die Grundlinie durch, der Ball kam zurück zu Dominik Milaszewski, der zum 2:0 einschoss.

Im direkten Gegenzug fiel Leon Müsse im Schermbeck Strafraum über das ausgestreckte Bein Kevin Mule-Ewalds. Michael Wiese lief zum Strafstoß an, jagte ihn aber weit übers Tor.

Zweikampfverhalten war vorbildlich

Nun kehrte wieder eine gespannte Ruhe auf dem Feld ein. Mit einem vorbildlichen Zweikampfverhalten hielten die Falkowski-Kicker die Gastgeber von Cedric Drobe fern. Der SVS-Keeper brauchte nicht ein einziges Mal einzugreifen, sondern nur die hohen Flanke ohne Probleme aus der Luft zu pflücken.

Schermbeck hatte sogar noch die Chance zum 3:0, doch Dominik Milaszewskis Schuss wurde von einem Abwehrbein kurz vor der Linie geklärt. In der vorletzten Minute gelang Rhynern doch noch der Anschlusstreffer. Somit wurde es in der fünfminütigen Nachspielzeit noch einmal spannend, aber die Gäste retteten den Vorsprung souverän über die Zeit und bejubelten den Klassenerhalt..

SVS: Drobe, Mule-Ewald, Niehoff (70. Hodzic) , Klimczok, Zugcic, Kevin Rudolph (62. Grodzik ), Milaszewski, Grumann, Poch, Patrick Rudolph (90+2 Göke), Niewerth.

Tore: 0:1 Mule-Ewald (10.), 0:2 Milaszewski (52.), 1:2 Külpmann (88.).

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