Fußball

SV Schermbeck punktet in Erndtebrück

Mit dem 0:0 in Erndtebrück hat die Falkowski-Elf 20 Punkte auf dem Konto und somit das selbstgesteckte Ziel bis Hinrunden-Ende genau erreicht.

Der SV Schermbeck ist am Sonntag mit einem Punkt von der weiten Reise aus Erndtebrück zurückgekehrt. Mit dem 0:0 konnte Trainer Thomas Falkowski sehr gut leben.

Oberliga Westfalen

TuS Erndtebrück - SVS

0:0

Der kalte Nachmittag im Siegerland begann denkbar schlecht. Patrick Rudolph verletzte sich beim Aufwärmen und musste passen. Für ihn rückte Marek Klimczok in die Startelf. Auch das Spiel hätte besser laufen können. Erndtebrück hatte deutliche Vorteile und die besseren Chancen. SVS-Keeper Cedric Drobe musste eine Glanzparade zeigen und ein weiteres Mal bewahrte die Latte die Falkowski-Elf vor einem Rückstand.

Der Schermbecker Trainer reagierte und stellte die 4-3-3-Taktik um. Kevin Mule-Ewald kam schon in der 25. Minute für Benedikt Helling. Nun spielten die Schermbecker besser mit, ohne jedoch selber offensiv in Erscheinung zu treten. Erndtebrück hatte aber auch keine großartigen Chancen mehr, sodass die Gäste das torlose Remis mit in die Pause nahmen.

In der Halbzeit brachte Thomas Falkowski Dennis Grodzik für Raphael Niehoff und nun ergaben sich auch Möglichkeiten für den Aufsteiger. Marek Klimczok verpasste mit einem Distanzschuss knapp das Erndtebrücker Gehäuse. Wenig später scheiterte Dominik Milaszewski am TuS-Keeper. Gökhan Turan wurde in der 64. Minute nicht für sein Risiko belohnt und sein Volleyschuss ging weit über das Tor.

Erndtebrücks Offensive hatten die Schermbecker nun weitestgehend unter Kontrolle. Es wurde nur noch zweimal brenzlig für den SVS. In der 76. Minute irrte eine Flanke durch den Strafraum und verpasste nur knapp den rechten Pfosten. In der 83. Minute lenkte Cedric Drobe einen Freistoß aus 20 Metern mit einer Glanzparade über die Latte. In der Schlussphase versuchten die Schermbecker zwar, zu Chancen zu kommen, die Abwehr der Gastgeber stand aber sehr kompakt. So fanden die Konterversuche der Schermbecker meist ein jähes Ende und auch die Standards verpufften wirkungslos.

Dennoch war Thomas Falkowski mit dem Punkt sehr zufrieden: "Wir haben endlich mal wieder kein Gegentor kassiert. Zudem haben wir mit 20 Punkten nach der Hinrunde genau unser Ziel erreicht. Damit kann ich dann sehr gut leben. In der kommenden Woche bestreiten die Schermbecker das letzte Spiel des Jahres. Die Partie gegen den FC Gievenbeck ist auch gleichzeitig der Start der Rückrunde.

SVS: Drobe, Helling (25. Mule-Ewald), Niehoff ( 46. Grodzik), Klimczok, Zugcic, Kevin Rudolph, Milaszewski, Grumann , Hodzic, Habitz, Turan (90. Goeke).

Tore: Fehlanzeige.

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