Fußball

Der SV Schermbeck setzt seine Siegesserie auch gegen Gievenbeck fort

Der SV Schermbeck bleibt in der Oberliga Westfalen das Team der Stunde. Im Nachholspiel gegen den 1. FC Gievenbeck feierte der SVS am Mittwochabend den fünften Sieg in Serie.

Oberliga Westfalen

SVS - 1. FC Gievenbeck

2:1 (1:1)

Schöner Fußball sieht sicherlich anders aus, als das, was die zwei Mannschaften am Mittwochabend vor guter Kulisse gezeigt haben. Die Münsteraner spielten betont defensiv, doch das Angriffsspiel der Schermbecker wollte nicht wirklich in Fahrt kommen.

Meist versuchten es die Platzherren mit langen Bällen in die Spitze, die waren aber meist zu lang oder zu ungenau, so dass sie leichte Beute der Münsteraner wurden. Gievenbeck, nicht gerade ein Synonym für Torgefährlichkeit, brachte sogar noch weniger zustande. So spielte sichdas Geschehen meist zwischen Mittellinie und der Strafraumgrenze der Gäste ab, in den Sechzehnmeterraum drang der SVS nur selten vor. Lediglich von einem Kopfball Dominik Milaszewskis nach einer Ecke (36.) drohte dem FC Gefahr.

Gerade, als sich die Zuschauer mit dem 0:0 zur Pause abgefunden hatten, gingen die Schermbecker in Führung. Keeper Cedric Drobe fing einen harmlosen Freistoß ab. Er sah Gökhan Turan auf der linken Seite und spielte ihn mit seinem Abschlag über die Mittellinie an. Turan sprintete die Außenlinie entlang, brachte den Ball in die Mitte, wo Kilian Niewerth einschussbereit wartete.

Die zweite Halbzeit begann mit einem sehenswerten Schuss Turans, doch dann erwischte es die Rot-Weißen eiskalt. Nach einer Ecke stieg Tristan Niemann im Getümmel am höchsten und köpfte den Ausgleich (48.). Gievenbeck hatte aber kaum Gelegenheit, sich einzuigeln. Nur sechs Minuten später legte Dominik Milaszewski das Leder Kilian Niewerth auf, der fast schon im Liegen zum 2:1 einschoss.

Wer nun einen Gievenbecker Sturmlauf erwartete, wurde enttäuscht. Obwohl die Gäste jeden Punkt gegen den Abstieg brauchen, blieben sie im Spielaufbau ideenlos und ohne Biss. Da die bedingungslose Offensive ausblieb, ergaben sich aber auch keine Konterchancen für die Schermbecker.

Die beste Chance zum erneuten Ausgleich ergab sich in der 80. Minute. Fabian Gerick zog aus 20 Metern ab, doch Cedric Drobe parierte mit einer Glanzparade. Kurz vor dem Ende vergab Dennis Grodzik die Riesenchance zum 3:1, als er aus fünf Metern über das Tor schoss,

SVS: Drobe; Mule-Ewald, Klimczok, Zugcic, Milaszewski, Hodzic, Poch, Habitz, Turan (79. Grodzik), P. Rudolph (88. Goeke), Niewerth (71. Niehoff).

Tore: 1:0 Niewerth (42); 1:1 Niemann (48.); 2:1 Niewerth (54.).

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