Fußball

Schermbeck verpasst das Kreispokalfinale

SCHERMBECK - FUSSBALL: Der SV Schermbeck ist im Halbfinale des Kreispokals ausgeschieden. Die Entscheidung gegen Oberligist TuS Haltern fiel erst im Elfmeterschießen.

Es war ein großer Kampf. Doch dafür konnte sich der SV Schermbeck nach der Halbfinal-Niederlage gegen den TuS Haltern am Mittwoch nichts kaufen.

Kreispokal-Halbfinale

SV Schermbeck - TuS Haltern

4:6 n.E. (1:1; 0:1)

Von Beginn an zeigten die Schermbecker wenig Respekt vor dem klassenhöheren Gegner. Bis auf einen Schuss aus der Drehung von Lennart Rademacher (19.) ließ die Schermbecker Defensive in der ersten halben Stunde keine einzige Chance des Oberligisten zu. Auf der Gegenseite tauchten die Gastgeber gleich mehrfach vielversprechend vor dem Halterner Tor auf. Gleich in der ersten Minute verpasste Marc Schröter mit einem schwachen Schuss einen Auftakt nach Maß, dann war Dominik Milaszewski kurz vor der Strafraumgrenze zu zögerlich (16.) und ein Freistoß von Kevin Rudolph landete in den Armen von TuS-Keeper Marcel Müller.

Nach rund 30 Minuten kamen dann aber auch die Halterner zu guten Möglichkeiten und der SVS konnte sich bei Torwart Lukas Peto bedanken, der eine Doppelchance des TuS mit tollen Reflexen vereitelte.

Die größte Chance zur Schermbecker Führung vergab anschließend Milaszewski, desen Lupfer knapp übers Tor ging (34.). Kurz vor der Pause schlugen dann aber die Gäste zu. Bei einem Freistoß von der linken Seite war Lennart Rademacher völlig frei und köpfte aus sieben Metern unbedrängt ein (43.).

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams lange Zeit. Echte Großchancen blieben aus und ein Kopfball von Halterns Lukas Diericks, der knapp übers Tor strich, war die beste Szene (79.), bis Marc Schröter die erste Schermbecker Großchance der zweiten Hälfte zum Ausgleich nutzte. Als Freund und Feind über eine flache Hereingabe säbelten, stand er in der 81. Minute goldrichtig ? 1:1. Trotz dicker Chancen auf beiden Seiten in der Nachspielzeit ging es damit in die Verlängerung.

Dort erzielte zunächst ausgerechnet der Ex-Schermbecker Jannis Scheuch die erneute Führung der Gäste (95.), doch der SVS kam noch einmal zurück. Tim Forsmann foulte Marc Schröter im Strafraum, sah dafür Gelb-Rot und Kevin Rudolph nutzte die Elfmeter-Chance zum 2:2 (102.).

Elfmeter mussten schließlich auch die Entscheidung herbeiführen, wer ins Endspiel einzog und vom Elfmeterpunkt hatten die Gäste die besseren Nerven.

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SVS-Spieler Kevin Rudolph hat es unterdessen tatsächlich ins Aktuelle Sportstudio des ZDF geschafft. Sein Traumtor gegen Stadtlohn erhielt die meisten Stimmen, so dass er in der Sendung am Samstag (14. April) ab 23 Uhr als Kandidat beim Torwandschießen gegen Antonio Rüdiger vom FC Chelsea antreten darf.

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