Fußball-Stadtmeisterschaft

Individuelle Klasse schlägt Fleiß

Altendorf - In der zweiten Runde der Fußball-Stadtmeisterschaft verlangte RW Dorsten dem Favoriten SV Dorsten-Hardt alles ab. Ein Stürmer des Landesligisten machte mit drei Toren am Ende den Unterschied aus.

Der SV Dorsten-Hardt setzte sich in der zweiten Runde der Fußball-Stadtmeisterschaft gegen RW Dorsten 4:2 durch. Der A-Kreisligist stellte allerdings eine größere Hürde dar, als erwartet. "Der FC hat uns alles abverlangt", zollte Hardts Trainer Marc Wischerhoff dem Gegner Respekt.

2. Runde

SV Hardt - FC RW Dorsten

4:2 (1:0)

"Das war für uns ein hartes Stück Arbeit", sagte Hardts Trainer Marc Wischerhoff nach dem Abpfiff. Die Rot-Weißen ließen gerade defensiv im 5-3-2-System kaum Räume zu. "Wenn dann noch die Präzision im Angriff fehlt, wird es schwierig", gestand Wischerhoff ein.

Torchancen aufseiten des Favoriten waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Zwei Halbchancen boten die Hardter den Zuschauern. Die größte Chance beim Stand von 0:0 hatte FC-Spieler Arjan Etemi (43). Der Dorstener Kapitän scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins an Hardts Keeper Till Hohenhinnebusch.

Dass die Hardter nur zwei Minuten trotzdem die Führung erzielten, verdankten sie einer Unachtsamkeit von Yannick Braß. Der Innenverteidiger der Mannschaft von FC-Trainer Udo Kehren ließ Jens Lensing im Rücken passieren und konnte dessen Tor nicht mehr verhindern.

"Wir haben uns unter Wert geschlagen", sagte Udo Kehren enttäuscht. Auf die Leistung seiner Mannschaft war er aber stolz. Vor allem darauf, dass sie trotz des 0:2 durch Ahmed Bakare (64.) nicht aufsteckte. "Wir haben uns danach weiter aufgeopfert", lobte Kehren.

Und der Einsatz des FC sollte belohnt werden: Aziz Sadiku traf zum Anschlusstreffer (70.). Selbst nach dem 1:3 durch Bakare kämpften die Rot-Weißen weiter um ihre Chancen. Obwohl sie nach einer Verletzung nur noch zu zehnt spielten, trafen sie zum erneuten Anschlusstreffer durch Sadiku (88.).

Dorsten warf alles nach vorne, wurde dann in Unterzahl aber ausgekontert. Mit seinem dritten Tor entschied Bakare das Spiel in der Nachspielzeit endgültig. "Mit einem Traumtor", wie Kehren befand. "Für mich war er der beste Mann auf dem Platz", lobte der Trainer den Hardter Stürmer, "ein richtig guter Fußballer."

Im Halbfinale kommenden Samstag trifft der SV Hardt entweder auf den SV Lembeck oder auf RW Deuten.

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