Jazz- und Modern Dance

Schermbeck macht kleinen, aber wichtigen Schritt

Einen kleinen, aber wichtigen Schritt nach vorn haben die "Dancing Rebels" des TC Grün-Weiß Schermbeck am Samstag beim zweiten Saisonturnier der 1. Bundesliga Jazz- und Modern Dance gemacht.

Zwar reichte es für die Schermbeckerinnen wieder nicht zum Einzug ins Große Finale, doch der erste Platz im Kleinen Finale und die gezeigte Leistung gaben den Grün-Weißen Hoffnung.

"Es ist genau der positive Effekt eingetreten, den wir uns erhofft hatten", erklärte Choreograph Sebastian Spahn im Gespräch mit unserer Redaktion. Die "Rebels" hatten nach dem verletzungsbedingten Ausfall einer Tänzerin mit Maren Hegering und Anna Dimitri zwei Tänzerinnen raktiviert und die Choreographie umgebaut. Die Mädels waren natürlich sehr nervös, haben das aber superüberspielt", lobte Spahn.

Gleichauf mit "Flic-Flac"

In der Tabelle zog Schermbeck nach Punkten mit der Formation "Flic-Flac" vom ASV Wuppertal gleich und teilt sich mit ihr nun den Relegationsplatz acht. Die Plätze für den sicheren Klassenerhalt haben sich dagegen in Hamburg weiter entfernt. Auf die Formation "performance" vom TC Blau-Gold Saarlouis, die aktuell Platz sechs einnimmt, verloren die "Rebels" anderthalb Punkte und liegen nun dreieinhalb Zähler zurück.

"Einen der sicheren Plätze werden wir nicht mehr erreichen. Da geht nichts mehr", sagt deshalb auch Sebastian Spahn. Für ihn ist der Rest der Saison daher ein Prozess: "Wir wollen die Relegation erreichen und arbeiten daraufhin, uns Stück für Stück zu verbessern."

Keine Revolution an der Spitze

Eine Überraschung gab es in Hamburg an der Tabellenspitze. Seriensieger "autres choses" vom TC Blau-Gold Saarlouis belegte in der Hansestadt nur den zweiten Platz und musste dem ewigen Zweiten "Arabesque" vom ASV Wuppertal diesmal den Vortritt lassen. Eine sich anbahnende Revolution wollte Sebastian Spahn, der auch die Saarländerinnen choreographiert, nicht sehen: "Im Finale hat sich eine unserer Tänzerinnen bei einer Hebefigur verfangen und ist gestürzt. Das gibt natürlich Abzüge." Dass die Wertungsrichter trotz dieser Panne immer noch zwei Einsen für "autres choses" zogen, spricht für die Qualität des amtierenden Meisters. Nicht nur Sebastian Spahn war deshalb mit der Leistung des Teams hochzufrieden: "Wir haben bis 8 Uhr gefeiert."

1. Bundesliga JMD

2. Saisonturnier in Hamburg

1. Arabesque (ASV Wuppertal) 2 2 1 1 1

2. autres choses (TC BG Saarlouis) 1 1 2 2 2

3. Kopirait (TS Lepehne-Herbst) 3 6 3 3 4

4. Piccola (TC Bobstadt) 4 4 4 6 3

5. Dance Works (1. TC Ludwigsburg) 6 3 5 4 7

6./7. Topas (GFG Steilshoop Hamburg) 5 7 6 7 5

6./7. performance (TC BG Saarlouis) 7 5 7 5 6

..............................................................................

8. Dancing Rebels (TCGW Schermbeck) 9 8 9 9 8

9. Flic-Flac (ASV Wuppertal) 9 10 8 10 9

10. Galao (TV Großostheim) 10 9 10 8 10

Gesamtwertung

1. ASV Wuppertal (Arabesque) 3

1. TC Blau-Gold Saarlouis (autres chsoes) 3

3. TS Lepehne-Herbst Bonn 6

4. TC Bobstadt 8

5. 1. TC Ludwigsburg 10

6. GFG Steilshoop Hamburg 12,5

7. TC Blau-Gold Saarlouis (performance) 13,5

8. TC Grün-Weiß Schermeck) 17

8. ASV Wuppertal (Flic-Flac) 17

10. TV Großostheim 20

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