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Bei einem Meeting in Bühl stellte Christina Honsel ihre eigene Bestleistung ein. In Erfurt will sie am Sonntag bei der DM der Frauen um die Medaillen mitspringen.

Leichtathletik

Honsel verpasst knapp DM-Bronze

DORSTEN - Hochspringerin Christina Honsel hat bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt gestern eine Medaille nur knapp verpasst.

Mit übersprungenen 1,80 Metern belegte die Dorstenerin, die seit Jahresbeginn für die LG Olympia Dortmund startet, Platz fünf. Die beiden höhengleichen Gewinnerinnen der Bronzemedaille, Mareike Max vom SV Werder Bremen und Laura Gröll von der LG Eckenthal, hatten die 1,80 Meter im ersten Versuch übersprungen, Honsel benötigte dafür zwei Sprünge. Alle drei rissen anschließend dreimal die 1,84 Meter.

Trotzdem zufrieden

„Das war natürlich schade. Hätte ich die 1,80 Meter auch im ersten Versuch geschafft, hätte ich Bronze gewonnen“, meinte die 20-Jährige am Sonntagnachmittag nach dem Wettkampf. Mit Platz fünf und den 1,80 Meter an sich war sie aber alles andere als unzufrieden: „Das war nach meiner Verletzungspause wirklich okay. Auch die 1,84 waren heute nicht unmöglich. Es fehlte halt nur das letzte Quäntchen.“

Neue Deutsche Meisterin wurde Marie-Laurence Jungfleisch vom VfB Stuttgart, die im ersten Versuch die 1,94 Meter überquerte. Da gab es für Vizemeisterin Jossie-Marie Graumann von der LG Nord Berlin kein Mitkommen mehr. Die 1,90 Meter hatte sie noch im dritten Versuch geschafft, doch die 1,94 Meter, die für sie eine neue persönliche Bestleistung bedeutet hätten, waren zumindest gestern noch zu hoch.

Klare Rollenverteilung

An diesen beiden, das war Christina Honsel schon vorher klar, führte in Erfurt eigentlich kein Weg vorbei. „Wenn du konstant 1,90 springst, dann schaffst du das auch bei der DM“, sagte sie im Gespräch mit der Dorstener Zeitung. Hinter dem Duo sei aber alles möglich gewesen, meinte die Dorstenerin und wurde vom Verlauf der Titelkämpfe ja auch bestätigt.

Für Christina Honsel geht die Saison nun Ende August mit dem Springermeeting in Eberstadt weiter. Bis dahin will sie ihren Trainingsrückstand endgültig aufholen. „Vielleicht“, so sagt sie, „ist dann dort auch mehr als 1,80 Meter drin.“

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