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Gahlener Reitturnier mit Neuerungen

GAHLEN - Das Gahlener Reitturnier des RV Lippe-Bruch Gahlen steht vor der Tür. Für die Auflage im Januar haben sich die Verantwortlichen etwas Neues einfallen lassen.

Das Gahlener Reitturnier muss sich in jedem Jahr ein bisschen neu erfinden, sonst wird es langweilig. So gibt es auch vom 5. bis zum 7. Januar zwar die gewohnt hohe Qualität, die aber einige Sahnehäubchen zu bieten hat.

Die Vorsitzende Christiane Rittmann erläuterte in der Pressekonferenz, dass der RV Lippe-Bruch Gahlen ein arbeitsreiches Jahr hinter sich habe. Denn neben den vielen Turnieren stand auch die große Jubiläumsfeier auf dem Programm: "Wir haben dennoch Gahlen 2018 immer im Blick gehabt und die Organisation ist voll im Zeitplan." Sie sei aber froh, wenn das erste Paar in den Parcours reitet, denn erst dann nehme die Anspannung ab.

So nimmt Markus Renzel am Samstagabend wieder den Großen Preis in Angriff. Es sind zwar noch einige Wochen bis zum Meldeschluss, doch es ist sicher, dass außer ihm noch viele namhafte Reiter das mit 10.000 Euro dotierte Springen, das von der Automobilgruppe Köpper gesponsert wird, schon fest im Kalender stehen haben.

Für Carsten Rotermund ist das keine Überraschung. Der Turnierleiter der Deutschen Meisterschaft in Balve, des Stuttgart German Masters und des Dressur- und Springfestivals kennt die Vorzüge Gahlens: "Es ist eine tolle Veranstaltung mit tollen Bedingungen - man kann sagen, ein nationales Turnier mit internationalem Charakter." Gahlen sei für viele Reiter die beste Gelegenheit, ins neue Jahr zu starten.

Von Menschen gehaltenRotermund erläuterte auch die Regeländerungen für den Hallengeländeritt, die die neue Prüfungsordnung mit sich bringt: "Es wird eine Mischung aus Zeit und Stilnote mit viel mehr Variationsmöglichkeiten in der Strecke."

An diesem Stilspringen nimmt auch Jens Hoffrogge teil. Der Gahlener ist aber nicht nur in den sportlichen Teil involviert. Er zeichnet sich auch für das Showprogramm verantwortlich, das er schon bei der Equitana präsentiert hat. Die Pferde springen über Hindernisse, die von Menschen gehalten werden und sich ständig verändern. In der zweiten Hälfte spielt die Show im Dunkeln - Pferd, Reiter, und Hindernisse sind dann durch LED-Lichter erleuchtet.

Damit die acht S-Springen und die restlichen Wettbewerbe ordentlich ablaufen, ist Franz-Peter Bockholt vor Ort. Der Hamburger ist eine Ikone des Reitsports und den Fans aus den Fernsehübertragungen als Steward bekannt. Doch nicht nur der Wechsel ist reizvoll, sondern auch die Konstanz, meint Reinhard Hoffacker von der Niederrheinischen Sparkasse: "Wir treten als Sponsor auf, weil wir uns auf die Qualität und auf die Ansprechpartner verlassen können."

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