Rudern

So liefen die Vorläufe fürs Dorstener EM-Trio

Bei der EM in Luzern liefen die Vorläufe für Dorstens Ruderer nach Plan.

Der erste Wettkmapftag der Europameisterschaften in Luzer/Schweiz verlief für die drei Teilnehmer aus Dorsten nach Plan. Alle drei konnten sich direkt fürs Halbfinale ihrer jeweiligen Bootsklasse qualifizieren und somit wichtige Kräfte sparen, die sie sonst für die Hoffnungsläufe am Freitagnachmittag hätten aufwenden werden müssen.

Den Anfang machte Jason Osborne vom Mainzer RV im Leichtgewichts-Doppelzweier. Zusammen mit Jonathan Rommelmann vom Crefelder RC legte er im Vorlauf einen Start-Ziel-Sieg hin und hielt die zweitplatzierten Belgier stets auf Distanz. Am Ende siegte das deutsche Boot mit knapp drei Sekunden Vorsprung. Das Halbfinale findet am Samstag um 13.54 Uhr statt.

Doppelvierer reicht Platz zwei

Als Zweiter seines Vorlaufs schaffte auch der deutsche Doppelvierer der Männer mit Timo Piontek (Koblenzer RC Rhenania) den Einzug ins Halbfinale. Die Deutschen hatten zwar mehr als sechs Sekunden Rückstand auf Sieger Niederlande, doch der Halbfinalplatz war absolut sicher, denn bis zum Vierten Estland waren es beruhigende 13 Sekunden. Das Halbfinale am Samstag ab 15.04 Uhr wird über die wahren Kräfteverhältnisse sicher mehr Aufschlüsse geben.

Einen Start-Ziel-Sieg feierte last but not least auch der Deutschland-Achter mit Christopher Reinhardt vom RV Dorsten. Genau wie die Niederlande als Sieger des zweiten Vorlaufs stehen die Deutschen damit schon als Finalteilnehmer fest. Die übrigen fünf Boote machen im Hoffnungslauf am Samstagnachmittag die vier weiteren Endlauf-Teilnehmer unter sich aus.

"2:38 sind schon eine Hausnummer"

Christopher Reinhardt war nach dem Rennen entsprechend zufrieden. "Uns war klar, dass die Rumänen zu Beginn des Rennens wie immer wahnsinnig lostackern", erklärte er, "die fahren da zum Teil Schlagzahlen über 50. Auf den ersten 200 Metern mögen sie auch leicht vorne gelegen haben, aber dann haben wir sie doch recht schnell und problemlos überholt."

Auch den anderen Vorlauf, in dem die Niederlande fünf Sekunden schneller fuhren als das deutsche Boot, hatte Reinhardt im Blick: "Ich habe ja gesagt, dass die Niederländer zwei Monate Trainingsvorsprung haben. Aber unser Rennen war ja auch schnell. Die 2:38 Minuten, die wir bei der 1000-Meter-Marke hatten, sind schon eine Hausnummer." Zum Vergleich: Die Niederländer waren hier eine Sekunde langsamer. "Danach", so Christopher Reinhardt weiter, "haben wir systematisch Körner gespart und Tempo rausgenommen." Ins Finale am Sonntag gehen er und seine Teamkollegen deshalb sehr zuversichtlich.

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