Sportschießen

Der Raesfelder Traum geht weiter

Raesfeld - Der Saisonstart war verheißungsvoll. Und auch nach dem zweiten Wettkampftag träumen die Luftpistolenschützen der Sportschützen Raesfeld weiter von der DM-Endrunde.

Vier Wettkämpfe, vier Siege. Die Bilanz der Raesfelder lässt bislang wirklich keine Wünsche offen. Den Auftakterfolgen in eigener Halle über Olympia Berlin und die GTV Bremerhaven Seestadtteufel ließ die Mannschaft von Trainer Jan Brink am Wochenende bei der SG Teutoburger Wald zwei weitere Siege über die Gastgeber und Freischütz Wathlingen folgen. "Das ist super", freute sich der Trainer und Betreuer Rolf Klinger brachte es auf den Punkt: "Absteigen geht nicht mehr." Dabei haben die Raesfelder schon nach dem erfolgreichen Saisonstart angefangen, von der Qualifikation für die DM-Endrunde zu träumen.

Wesentlichen Anteil daran haben die beiden Neuzugänge Bart Liebens und Christian Brabender. Wie schon vor zwei Wochen gewannen sie auch diesmal beide Duelle. Vor allem Brabender, der aus Brühl zu den Sportschützen Raesfeld stieß, präsentiert sich in bestechender Form. Durch seine starken Resultate beim ersten Wettkampf-Wochenende rückte er von der Setzposition drei schon diesmal auf Platz zwei vor und tauschte den Platz mit Bart Liebens. Beim nächsten Wettkampf wird er nun sogar an Position eins schießen, nachdem der bisherige Topschütze des Teams, Jan Brückner, sich am Sonntag mit 376:380 Wathlingens britischer Nummer 1 Kristian Callaghan geschlagen geben musste und Brabender seinerseits mit 385 Ringen einen neuen persönlichen Wettkampf-Rekord aufstellte.

Das Duell mit den "Freischützen" war deutlich spannender als der erste Wettkampf der Raesfelder am Samstag gegen Teutoburg. In dem hatten Jan Brückner (373:369), Christian Brabender (374:367), Bart Liebens (375:364), Dennis Walendi (370:362) und Sven Brückner (365:354) einen völlig ungefährdeten 5:0-Sieg herausgeschossen. Gegen Wathlingen bot sich dann aber ein völlig anderes Bild.

Die Führung hat quasi minütlich gewechselt", berichtete Rolf Klinger. Jan Brink, der krankheitsbedingt hatte zuhause bleiben müssen, fieberte im doppelten Sinne mit, als er das Auf und Ab am Liveticker verfolgte. Die Entscheidung zum knappen 3:2-Erfolg der Raesfelder fiel an Position 5 und dem Duell von Oliver Zollitsch gegen Cedric Cammann.

Zollitsch lag nach der ersten Zehner-Serie mit 88:91 Ringen hinten, schloss in der zweiten Serie aber mit 93:91 auf. "Oli hat eigentlich nicht so stark geschossen wie sonst", urteilte Rolf Klinger. Doch es sollte trotzdem reichen. In der dritten Serie legte Zollitsch ein 91:86 vor. Als er den Wettkampf mit 360 Ringen beendete, hatte sein Kontrahent noch sieben Schuss, um gleich zu ziehen. Doch Cammann geriet in Zeitnot. Die letzten fünf Schuss musste er in viereinhalb Minuten abgeben. Nach zwei Neunen brauchte er 30 Ringe aus den letzten drei Schüssen. Die erste Zehn fiel noch, doch dann folgte eine Sieben ? Zollitsch hatte gewonnen und damit zusammen mit Christian Brabender und Bart Liebens den Raesfelder Sieg gesichert.

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