Tanzen

TSZ Royal Wulfen hat noch Luft nach oben

Zum Auftakt gab es die Zwischenrunde und Platz sechs im Großen Finale ? die Regionalliga-Teams des TSZ Royal Wulfen haben sich für den Rest der Saison mehr vorgenommen.

Für die Wulfener Formation "maju" stand der Start in die Regionalliga-Saison am Samstag in Ibbenbüren unter keinem guten Stern. Eine Verletzung hatte dazu geführt, dass Trainerin Martina Buschmann die Choreografie noch im Abschlusstraining am Freitag umstellen musste. Die verständliche Unsicherheit merkte man den Wulfenerinnen in der Vorrunde deutlich an.

"Die Vorrunde war wirklich durchwachsen", erklärte Buschmann selbstkritisch. Trotzdem gelang der Einzug in die Zwischenrunde der letzten Acht, und dort zeigten "maju" eine deutlich bessere Leistung. "Den Auftritt hätten wir wahrscheinlich in der Vorrunde gebraucht", meinte Martina Buschmann. Dann hätten die Wertungsrichter "maju" womöglich weiter auf dem Zettel fürs Große Finale gehabt. So aber war nach der Zwischenrunde Endstation für die Wulfenerinnen.

Die stehen nun natürlich ein wenig unter Druck, denn das nächste Turnier findet schon am kommenden Samstag in Hochdahl statt. Die verletzte Tänzerin wird so schnell nicht wieder fit werden, "maju" müssen also auch in Hochdahl mit der veränderten Choreografie antreten und diese in den nächsten Tagen im Training verinnerlichen. Immerhin: "Wir haben auch ein paar Kranke", sagt Martina Buschmann, "vielleicht sind die bis Samstag wieder gesund".

Besser lief die Regionalliga-Premiere für den zweiten Aufsteiger aus dem Lager des TSZ Royal. "Emosie" tanzten sich in Ibbenbüren souverän durch die Vor- und Zwischenrunde und belegten im Großen Finale schließlich den sechsten Platz.

Trainerin Julia Tenhagen war mit dem Platz im Mittelfeld einerseits zufrieden, sah aber auch noch Luft nach oben: "Die Leistung war okay, die Liga ist stark, aber da sollte noch mehr drin sein."

Gewöhnen müssen sich die Regionalliga-Teams in dieser Saison an den Verzicht auf die offene Wertung. Julia Tenhagens Faktion auf den Testlauf des Tanzsport-Verbandes NRW: "Schade, das war immer ein spannender Moment, der jetzt fehlt."

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