Tanzen

Schermbecker "Rebels" sind für die DM gerüstet

SCHERMBECK - Die Formation "The Dancing Rebels" vom TC Grün-Weiß Schermbeck belegte beim letzten Turnier der 1. Bundesliga Jazz- und Modern Dance den fünften Rang und schließt die Saison als Vierter ab.

Den Klassenerhalt hatten die "Dancing Rebels" schon vor dem vierten und letzten Saisonturnier der 1. Bundesliga Jazz- und Modern Dance in der Tasche. Im hessischen Großostheim ging es für das Team des Trainerteams Sebastian Spahn und Lina Maidhof am Samstag "nur" noch darum, Selbstvertrauen für die Deutsche Meisterschaft zu tanken, die schon in zwei Wochen in Hamburg ansteht. Als Fünfter konnten die Schermbeckerinnen am späten Samstagabend zufrieden sagen: "Mission erfüllt."

Mit einem starken Vorrundenauftritt sicherten sich die "Rebels" zum vierten Mal den Einzug ins Große Finale, das diesmal mit sieben Mannschaften getanzt wurde. Bei ihrem zweiten Auftritt steigerten sich die Schermbeckerinnen dann noch einmal. "Das war schon einmal eine gute Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft", freute sich Sebastian Spahn: "In den Trainingseinheiten davor werden wir noch an einigen kleinen Korrekturen arbeiten."

Dass es bis zur DM am 16. Juni nur noch zwei Wochen sind, dürfte den Schermbeckerinnen entgegen kommen. So ist der Spannungsabfall zwischen Saison und nationalen Titelkämpfen nicht zu groß. Im Vorjahr hatten die "Rebels" bei der Deutschen Meisterschaft nicht an die guten Leistungen der Bundesliga-Turniere anknüpfen können und waren in der Zwischenrunde ausgeschieden.

Wie der FC BayernSouveräner Bundesliga-Meister wurde auch in dieser Saison die Formation "autres choses" vom TSC Blau-Gold Saarlouis, seit Jahren so etwas wie der FC Bayern des deutschen Jazz- und Modern Dance. In Großostheim holten die Saarländerinnen zum dritten Mal in dieser Saison alle fünf möglichen Einsen der Wertungsrichter ab. Vizemeister Wuppertal war ohne Chance. Bei der Deutschen Meisterschaft könnte allerdings etwas mehr Spannung aufkommen, wenn Gastgeber SVE Hamburg seinen Heimvorteil in die Waagschale werfen kann.

Die Hansestädter meldeten sich nach ihrem Nichtantreten in Dinslaken eindrucksvoll zurück und belegten Platz drei. Hätten sie nicht für ihr Fehlen beim dritten Turnier zwölf Strafpunkte kassiert, wären sie auch in der Gesamtwertung auf dem Bronzerang gelandet, so aber blieb ihnen nur Platz fünf hinter den vorbeigerückten Teams aus Bonn und Schermbeck.

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