Tennis

Dorsten hat neue Tennis-Stadtmeister

Dorsten - Die Dorstener Stadtmeisterschaften gingen am Wochenende mit den Einzelkonkurrenzen zu Ende. Die Suche nach einem attraktiven Modus, der mehr Teilnehmer anlockt, geht dagegen weiter.

Sie hatte schon größere Turniere. Sehr viel größere. Gerade bei Stadtmeisterschaften. "100 waren es bei Stadtmeisterschaften eigentlich immer. Mindestens", sagte Yvonne Butterweck, Turnierleiterin vom Ausrichter der diesjährigen Titelkämpfe, dem TV Feldmark. Doch diesmal wurde die Hunderter-Marke erneut verpasst.

Im vergangenen Jahr hatte Butterweck zusammen mit Tennis-Fachwart Alexander Steffens vom Stadtsportverband Dorsten noch über die Gründe für die geringe Beteiligung bei den Titelkämpfen in Wulfen diskutiert. "Zu weit außerhalb", hatten beide gemutmaßt, warum schon damals das Interesse an den Titelkämpfen gelinde gesagt überschaubar war. Doch der TV Feldmark? Der liegt nun doch für die meisten Tennisspieler, wenn schon nicht zentral, so doch in erreichbarer Nähe. Und trotzdem.

Einige Vereine waren gut vertreten. "Die Hardter haben nicht nur viele Spieler gemeldet, sondern auch Fans mitgebracht. Da war immer Stimmung, das hat richtig Spaß gemacht", erzählt Yvonne Butterweck. Denn vom Trübsal-Blasen ist sie trotz des kleinen Teilnehmerfeldes weit entfernt: "Es ist ein schönes Turnier, Superatmosphäre und tolles Wetter." Dabei hatte sei am Freitagmorgen noch ein Spieler angerufen und gemeint, er könne wegen des morgendlichen Regens ja wohl später kommen. "Wir hätten ja nur drei Hallenplätze, meinte er", berichtet die Turnierleiterin. Doch die verstand den Anrufer gar nicht: "Wieso drinnen? Wir spielen draußen! Heute Nachmittag ist gutes Wetter!" Und sie behielt recht. So sehr, dass es ihr am Sonntag schon fast ein wenig zu warm war.

So erlebten alle Beteiligten ein gelungenes Turnier, die Suche nach dem Stein der Weisen geht bei der Gestaltung der Stadtmeisterschaften indes weiter.

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