Tennis

Dorstener feiern Doppelsieg bei der Bezirksmeisterschaft

Deborah Muratovic (TC Deuten) und Jannik Röttlingsberger (TV Feldmark) heißen die neuen Bezirksmeister der Damen und Herren im Tennisbezirk Münsterland.

Die 25. Auflage der Winter-Titelkämpfe in Billerbeck war sehr stark durch Spielerinnen und Spieler aus der Lippestadt geprägt.

Bei den Damen gab es im schmucken Billerbecker Sportpark ein reines Deutener Finale. Pauline Hirt hatte sich souverän ohne Satzverlust ins Halbfinale gespielt und traf dort auf ihre U18-Mannschaftskameradin Louisa Völz, die ab dem 01. Februar auch im Damenbereich für Deuten an den Start geht. Völz spielte an ihrem 15. Geburtstag stark auf und zwang Pauline Hirt dazu, ihr bestes Tennis auszupacken, um ins Finale einzuziehen. Zum Schluss hatte Hirt knapp mit 7:5/6:4 die Nase vorn, doch Völz stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum ihre Trainer beim Westfälischen Tennisverband ihr auch 2019 schon eine starke Rolle in der Regionalliga West zutrauen. Muratovic beförderte im zweiten Halbfinale die an Position eins gesetzte Anastasia Rosnowska aus dem Turnier. Die Zweitligaspielerin von Union Münster haderte viel mit sich und verlor den ersten Satz zügig mit 3:6. Im zweiten Durchgang schlichen sich bei Muratovic einige Fehler ein (2:6), im Match-Tie-Break war es ein hochklassiges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem glücklicheren Ende für die Deutenerin (10:8).

Im Finale startete Hirt furios und schoss eine neben sich stehende Muratovic mit 6:0 vom Platz. "Ich war noch gar nicht richtig da und Pauline hat sehr stark gespielt", so Muratovic beim Siegerinterview. In Satz zwei und drei sahen die Zuschauer dann ein völlig anderes Bild. Muratovic war wieder gewohnt stark auf den Beinen und Pauline Hirt beförderte zu viele Bälle knapp ins Aus. "Debbie war sehr solide, aber mit meinen Fehlern verliere ich das Ding natürlich. Das kann man sich gegen eine so starke Gegnerin wie sie es ist nicht erlauben. Sie nutzt es sofort brutal aus", so Hirt, die sich am Ende mit 6:0/2:6/2:6 geschlagen geben musste. Trösten durfte sie sich mit 200 Euro Preisgeld, während Muratovic mit 300 Euro belohnt wurde.

Trio erreichte das Halbfinale

Auch bei den Herren standen drei Dorstener Spieler im Halbfinale. Titelverteidiger Jannik Röttlingsberger (TV Feldmark) rang in einem hochkarätigen und spannenden Halbfinale seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Sean Lange (DTC) mit 11:9 im Match-Tie-Break nieder und musste sich nachher bei seiner Mutter Hildegard entschuldigen, die auf der Tribüne vor Aufregung tausend kleine Tode starb. Justus Drees war im zweiten Halbfinale die Endstation von Ruben Angrick (DTC), der schon wie beim Giersch-Wasmuth-Turnier starke Leistungen auf den Teppich brachte. Drees gewann in zwei Sätzen, Angrick und Lange durften sich über immerhin 100 Euro Preisgeld für den Halbfinaleinzug freuen.

Indirekt sorgte Angrick mit seiner kämpferischen Leistung auch dafür, dass der Titel erneut an Jannik Röttlingsberger ging. Das intensive Spiel hatte bei Drees Spuren hinterlassen, die Leiste machte während des Spiels öfter Probleme. Nachdem Röttlingsberger den ersten Satz mit 6:2 gewonnen hatte, ging der Feldmärker schnell mit 3:0 in Führung. Drees schmiss daraufhin das Handtuch, auch um einer noch schlimmeren Verletzung vorzubeugen. Die Titelverteidigung wurde auch bei Röttlingsberger mit 300 Euro belohnt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Hertener Bürger demonstrieren gegen AfD-Veranstaltung mit Stephan Brandner – so lief die „Udo-Aktion“ ab
Hertener Bürger demonstrieren gegen AfD-Veranstaltung mit Stephan Brandner – so lief die „Udo-Aktion“ ab
Mann vergisst brennende Kerze – plötzlich steht die ganze Wohnung in Flammen
Mann vergisst brennende Kerze – plötzlich steht die ganze Wohnung in Flammen
Star-Koch Frank Rosin rastet in Kochsendung aus - „Geht mir das auf den Sack!“
Star-Koch Frank Rosin rastet in Kochsendung aus - „Geht mir das auf den Sack!“
Feuer, sechsstelliger Schaden, Versicherungsärger: Warum Taha Talü sich trotzdem durchbiss
Feuer, sechsstelliger Schaden, Versicherungsärger: Warum Taha Talü sich trotzdem durchbiss
Bürgermeisterkandidat für 2020 in Oer-Erkenschwick - die SPD hat sich nun doch entschieden
Bürgermeisterkandidat für 2020 in Oer-Erkenschwick - die SPD hat sich nun doch entschieden

Kommentare