Tennis

Mehr als eine bloße Prestigefrage

DORSTEN - Dorstener TC gegen TV Feldmark - das war schon immer ein Prestigeduell. Doch beim Aufeinandertreffen der Herrenteams beider Clubs geht es am Samstag um mehr.

Das Derby zwischen den Herren des DTC und des TV Feldmark wird die Abstiegsfrage in der Westfalenliga am Sonntag zumindest sehr weit vorentscheiden. Dem TV Feldmark reicht zum Klassenerhalt schon ein Unentschieden, da die Mannschaft von der Wilhelm-Norres-Straße sieben Matchpunkte mehr geholt hat und der DTC maximal sechs Punkte am letzten Spieltag aufholen kann. Die Damen I des TC Deuten bestreiten das letzte Spiel der Wintersaison gegen Salzkotten, die Damen II von der Birkenallee stehen in Herne vor einer sehr schweren Aufgabe.

Westfalenliga

Dorstener TC - TV Feldmark

Sa., 15 Uhr, Tennisanlage Im Werth

Beide Clubs wollen natürlich nur äußerst ungerne das Derby verlieren, zumal das gleichbedeutend mit dem Abstieg wäre. Der Matchvorsprung des TV Feldmark in der Tabelle setzt den DTC zusätzlich unter Druck, auf der anderen Seite hat DTC-Mannschaftskapitän Bastian Beck aber deutlich mehr personelle Möglichkeiten als sein Pendant Dirk Buers. Zieht der DTC seine Ankündigung durch, in allen Spielen auch die Youngster Niklas Kleffmann und Tim Sondermann einzusetzen, dürften die Vorteile auf Feldmärker Seite liegen. Aktiviert Bastian Beck aber die Bundesliga-Spieler aus der Herren 30, hat der DTC ganz klar die besseren Karten.

Westfalenliga Damen

TC Deuten - TC Salzkotten

Sa., 16:30 Uhr, Loekampstraße 38, 45770 Marl

Deuten reicht gegen das bislang punktlose Team aus Salzkotten schon ein Unentschieden, um auch die theoretischen Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Mannschaftsführerin Vanessa Heute plant ohne Linda Puppendahl, die eine Pause braucht. Sina Niketta, Daniela Löchter, Vanessa Heute und Debbie Muratovic sollen gegen die Ostwestfälinnen den dritten Sieg im vierten Spiel einfahren.

Verbandsliga Damen

TC GW Herne - TC Deuten II

Sa., 16 Uhr, Vinckestraße 107, 44628 Herne

Beide Mannschaften stehen punktgleich an der Spitze und wollen gerne in die Aufstiegsrunde, an der die jeweiligen Gruppensieger und der beste Zweitplatzierte teilnehmen. Theoretisch könnte also sogar schon ein Unentschieden reichen, um im März um den Platz in der Westfalenliga zu spielen, einfach dürfte aber auch das nicht werden. Herne war im Sommer Vize-Meister der Westfalenliga und stieg im letzten Winter nur aufgrund massiver Personalprobleme ab. Jetzt ist das Team aber wieder komplett und ist auch gegen die Deutener Zweitvertretung Favorit.

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