Aufstiegsrelegation

5:1 bei gefühlten 40 Grad: Türkspor Dortmund steht mit einem Fuß in der Bezirksliga

Im Hinspiel um den Aufstieg zur Bezirksliga gelingt Türkspor Dortmund ein 5:1-Erfolg gegen Eintracht Gelsenkirchen.

Türkspor Dortmund, das sich am Donnerstag im Relegationsspiel gegen den VfB Lünen die Chance auf den Bezirksliga-Aufstieg erarbeitet hatte, kam vor rund 600 Zuschauern gut ins Spiel: Ahmet Cosgun erzielte in der 10. Spielminute die frühe Führung mit einem - haltbaren - Linksschuss aus 20 Metern. Eintracht-Torwart Durmus Kara ließ den Aufsetzer über den linken Unterarm ins Tor rutschen.

Gefühlte 40 Grad in Eving

Die Gäste hatten ihre erste Aufstiegschance im Spiel der Meister der Kreisliga A Gelsenkirchen gegen den VfB Kirchhellen erst im Elfmeterschießen vergeben. Den neuerlichen Schock steckten sie aber gut weg und erzielten nach einer zu kurz abgewehrten Ecke durch Kouakou den Ausgleich (16.).

Bei gefühlten 40 Grad auf dem Kunstrasenplatz in Eving, bekämpften sich beide Teams bis zur Pause mit allen Mitteln. Spielerische Elemente blieben dabei auf der Strecke. Die besseren Chancen hatte Türkspor durch einen Lattenschuss von Osman Kumac (42.) und einen Distanzschuss von Ahmet Cosgun, der kurz vor der Linie per Kopf von Eintracht-Spieler Polat abgewehrt wurde.

Öztürk bringt Türkspor in Führung

Nach der Pause wirkte es so, als hätte jemand den Gästespielern jede Kraft aus dem Körper gesogen. Türkspor nahm das Heft des Handelns in die Hand und setzte den Gegner unter Druck. Der zur Halbzeit eingewechselte Mehmet Öztürk brachte viel Schwung und erzielte nach einer flachen Hereingabe von links das 2:1 (54.).

Zwar ließ Bektas zwei Minuten später eine 100%ige Torchance liegen, aber kurz darauf drang Alihan Kurgan von links in den Gelsenkirchener Strafraum ein und schloss mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:1 ab (60.).

Doppelschlag zum 5:1

In der 68. Minute erkämpfte sich Bektas im Eintracht-Strafraum den Ball und schloss zum 4:1 ab. Bald darauf ließ Alihan Kurgan eine Kopie seines ersten Tores folgen: Wieder drang er von links in den Strafraum ein, zeigte seinem Gegenspieler die Hacken und schoss unhaltbar zum 5:1 ein (73.).

Am Ende konnten die Gäste aus Gelsenkirchen froh sein, dass Bektas, Türkspor-Kapitän Durmus Aydin und der eingewechselte Ahmet Caki mehrere klare Torchancen ungenutzt ließen und das Endergebnis nicht noch höherschraubten.

Cosgun: "Es ist noch alles möglich"

Türkspor-Torjäger Ahmet Cosgun freute sich, "dass wir schon eine Hausmarke gesetzt haben", warnte aber "dass es das noch nicht war, denn es ist noch alles möglich". Die Türkspor-Offiziellen und seine Mitspieler schienen das anders zu sehen, denn sie feierten den Erfolg so ausgelassen, als sei der Aufstieg bereits geschafft.

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