TVE Barop

Der TVE Barop geht in der 2. Regionalliga konsequent seinen Weg

Der Basketball-Zweitregionalligist TVE Barop schaut auf eine gute Vorbereitung zurück. Trainer Domanski hat nun personell deutlich mehr Möglichkeiten.

Auf der Rechnung hatte in der vergangenen Saison den TVE Barop keiner - vermutlicher nicht einmal der TVE sich selbst. So eine eindrucksvolle Saison, die immerhin auf dem dritten Platz endete, hätte niemand dem Aufsteiger zugetraut. Und in diesem Jahr? Sprechen sie in der Liga wieder eher über andere, wenn es um die Verteilung der Spitzenpositionen geht. Den Baropern scheint das nicht ganz unrecht zu sein.

Liga wieder gut besetzt

Die Aufmerksamkeit haben in der 2. Regionalliga in der Vorbereitung andere Teams auf sich gezogen. Wulfen, das mal wieder einen neunen Anlauf in die 1. Regionalliga nehmen will. Oder Aufsteiger Hamm, der sich ambitioniert verstärkt hat. "Die Liga wird in dieser Saison sicherlich nicht schlecht besetzt sein", schaut Barops Trainer Dariusz Domanski voraus, "aber so richtig einschätzen kann ich das noch nicht."

Und selbst wenn er es könnte (oder wollte), Domanski würde sich nicht zu einer klaren Saisonprognose hinreißen lassen - da bleibt er sich treu. Die Baroper verfolgen ihren ganz eigenen Weg, und der orientiert sich zunächst einmal weniger an Platzierungen. "Wir definieren uns über das Team. Für uns ist es wichtig, dass wir konstant unseren Basketball spielen und uns dabei kontinuierlich steigern", beschreibt es Domanski. Was sich, wenn es gut läuft, vermutlich dann doch ziemlich positiv auf die Platzierung auswirken würde. Die letzten beiden Jahre haben das sehr eindrücklich gezeigt.

Kleiner Kader war Manko der vergangenen Saison

Wenn es ein Manko gab, das die Baroper in der vergangenen Saison und bereits in den Jahren zuvor hatten, dann war es ihr mitunter zu kleiner Kader. Jeder Ausfall traf den TVE im Vorjahr gleich doppelt, weil er an die Substanz des gesamten Teams ging. Nicht selten musste der TVE seine Spiele mit einem äußerst kleinen Kader bestreiten, Möglichkeiten zum Wechseln gab es nicht viele.

In diesem Jahr scheint die Last auf breitere Schultern verteilt - nur Max Zorle verließ das Team in Richtung zweiter Mannschaft, sechs neue Spieler sind hingegen hinzugekommen. Und die verstärken das Team nicht nur quantitativ. Mit Philipp Tymm, der zuletzt in Bochum auch ProB-Luft schnuppern konnte und Moritz Geske (Schüren) kehren zwei ehemalige Baroper Jugendspieler zum TVE zurück, hinzu kommen die Nachwuchsleute Osman Özkan (SVD) und Ege Oymak (Werne) sowie Henrik Schmalenberg (Schwerte) und Gregor Welsch (hatte zuletzt pausiert). "Wenn jetzt jemand ausfällt, steht sofort jemand zur Seite. Das wird ein reger Kampf um die Minuten", freut sich Domanski über die verschärfte Konkurrenz im Team.

Domanski schätzt den großen Kader

Den Vorteil des größeren Kaders hat Domanski schon in der Vorbereitung zu schätzen gelernt. "Es waren deutlich mehr Spieler in der Halle", so der Trainer, "da haben wir in der Vorbereitung viel besser arbeiten können." Darauf deuten auch die Ergebnisse hin. Gegen Erstregionalligist Haspe gab es eine knappe Niederlage, ein Unentschieden sprang gegen Wuppertal heraus, ein klarer Sieg gegen Uerdingen (beide 2. Regionalliga).

Zu den Vorteilen der Baroper soll auch in diesem Jahr die mannschaftliche Geschlossenheit gehören. Da trifft es sich gut, dass das Team aus dem Vorjahr keine großen Veränderungen zu verzeichnen hat. "Ich bin froh, dass der Kader gleichgeblieben ist", so Trainer Domanski, "darauf können wir aufbauen." Die ein oder andere Anfrage aus anderen Vereinen hatten die Leistungsträger des TVE im Sommer vorliegen, doch sie entschieden sich allesamt zum Verbleib So ganz unbemerkt ist die spielerische Stärke der Baroper dann doch nicht geblieben.

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