Basketball 2. Regionalliga

Der Dauerbrenner auf der Baroper Trainerbank: Dariusz Domanski

Dariusz Domanski ist im Dortmunder Basketball ein echter Dauerbrenner. Seit mehr als zehn Jahren trainiert er die erste Mannschaft des TVE Barop. Und hat noch viel vor.

Mit 27 übernahm Dariusz Domanski als Spielertrainer die 1. Mannschaft der Basketballer des TVE Barop. Das war in der Saison 2008/2009. Mit dem Heimspiel gegen den TSV Hagen (Samstag, 19.15 Uhr, Halle Wischlingen) endet seine zehnte volle Spielzeit. Domanski ist dem TVE treu geblieben. Warum er weiterhin Lust auf die Verantwortung als Trainer hat, darüber sprach er mit Gerhard Vogelsang.

Zehn Jahre als Trainer bei einer Mannschaft - eine stattliche Bilanz...

Die nur so zustande gekommen ist, weil das Umfeld für mich beim TVE von Anfang an gestimmt hat.

Wie beschreiben Sie sich selbst als Trainer?

Sicher ist, dass ich immer eine große Verbundenheit zu meinen Spielern spüre. Das hatte anfangs auch damit zu tun, dass ich als Spielertrainer aktiver Teil des Teams war. Und Spieler zu trainieren und gleichzeitig mit ihnen anzutreten, das verbindet. Was ich aus dieser Zeit in beiden Rollen gelernt habe, ist, dass ich in meinen Entscheidungen als Trainer immer transparent sein muss.

Als Spieler eine Mannschaft zu übernehmen, auf einmal nicht mehr Gleicher unter Gleichen zu sein - erschwert das den Start als Trainer?

Das ist eine Typsache. Grundsätzlich gilt, dass die Mannschaft diese Konstellation mittragen muss. Das Vertrauen muss da sein. Du bist als Trainer immer in einer exponierten Stellung. Wenn du dann noch als Spieler agierst, bietest du noch viel mehr Angriffsfläche.

Wie haben Sie sich als Trainer in zehn Jahren verändert?

Stark. Alles andere wäre auch katastrophal. Aber im Ernst. Am Anfang bin ich an die Dinge schon ein bisschen übereifrig herangegangen. Was ich gelernt habe ist ein entspannterer Umgang bezüglich der Erwartungshaltung an die Spieler. Und ich habe verstanden, dass ich als Trainer eben nicht auf alles Einfluss nehmen kann. Ich akzeptiere die Rahmenbedingungen.

Der Klassiker muss erlaubt sein: Gibt es Momente, die besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Es ist eher das Zwischenmenschliche, was herausgestochen ist. Ein Gesamtbild aus Team, gemeinsamen Auftretens und Freundschaften, die gewachsen sind.

Das ist auch ein Kompliment für den Verein...

Ganz klar. Sonst wäre ich nicht so lange geblieben. Aber die zwei Hauptgründe für meine lange Amtszeit beim TVE sind zum einen das Engagement des stellvertretende Abteilungsleiters Basketball beim TVE, Christian Podszuk, und zum anderen die Teams, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Christian ist ganz maßgeblich für die positive Entwicklung, die der TVE in den letzten Jahren genommen hat. Das ganze Umfeld wächst mit. Die Zuschauerzahlen sind gut wie lange nicht.

17 von 24 Teams sind Jugendmannschaften. Was hat das Regionalligateam davon?

Mehr als die Hälfte meiner Mannschaft kommt aus der eigenen Jugend. Der Verein ist mit 20 AGs schon in den Grundschulen aktiv. Das sagt schon einiges aus.

Die Saison endet am Samstag mit dem Heimspiel gegen den TSV Hagen und einem Tabellenplatz im oberen Drittel. Wie fällt die Bilanz aus?

Durchwachsen. Wir hatten dieses Jahr mit vielen Problemen zu kämpfen. Verletzungen haben Leistungsträger fast für die ganze Saison aus dem Trainingsbetrieb genommen. So wird es schwierig, Rhythmus und Zusammengehörigkeitsgefühl mit neuen Spielern zu finden. Bei jedem ist nach dieser Saison das Gefühl da, dass wir besser hätten abschneiden können. Das darf in der nächsten Spielzeit gerne passieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Penny-Räuber noch flüchtig, Leonardo DiCaprio - Dreh in OE, Illegales Autorennen, A43-Ausbau geht weiter, 6000 Raser erwischt
Penny-Räuber noch flüchtig, Leonardo DiCaprio - Dreh in OE, Illegales Autorennen, A43-Ausbau geht weiter, 6000 Raser erwischt
Leonardo DiCaprio-Story zum 45. Geburtstag: Spuren des Weltstars führen nach Oer-Erkenschwick
Leonardo DiCaprio-Story zum 45. Geburtstag: Spuren des Weltstars führen nach Oer-Erkenschwick
Bildergalerie und Video: So liefen die Martinsumzüge in Herten
Bildergalerie und Video: So liefen die Martinsumzüge in Herten
Vandalismus in Herten: Nagelneue Sitzgruppe schon beschmiert und beschädigt
Vandalismus in Herten: Nagelneue Sitzgruppe schon beschmiert und beschädigt
Feuerwehreinsatz im Volkspark: Bach färbt sich grün und dampft
Feuerwehreinsatz im Volkspark: Bach färbt sich grün und dampft

Kommentare