Dortmunder Klubs im Westfalenliga-Abstiegskampf

Wickede, Brackel und Kirchhörde sehen gute Karten

Dortmund - Alle drei Dortmunder Mannschaften in der Fußball-Westfalenliga müssen weiterhin nach unten blicken. Während die spielfreie Westfalia aus Wickede noch vier Punkte Vorsprung und sechs Mannschaften als Puffer zu den Abstiegsrängen hat, ist die Lage beim SV Brackel 06 und dem Kirchhörder SC nach den Ergebnissen am Ostermontag deutlich ernster.

Alexander Gocke, Trainer der Westfalia, erklärt: "Wir haben die Situation im Auge. Es bringt uns aber nichts, ständig darauf hinzuweisen. So schaffen wir nur Druck." Das aber ändere nichts daran, dass die Wickeder das Wochenende nutzen, um an sich zu arbeiten. So setzte das Trainerteam Alexander Gocke/Thomas Gerner sogar für den Ostersonntag eine Laufeinheit an. Ein gutes Gefühl gibt den Trainern, dass sich die angeschlagenen Marcel Großkreutz und Robin Dieckmann regeneriert haben.

Remis zu wenig für Brackel

Selbst wenn das 2:2 gegen Schlusslicht Viktoria Resse für Brackel definitiv zu wenig war, möchte Trainer Jörg Lange "nicht alles schwarzgemalt" wissen. "Wir haben von sieben Spielen zuletzt vier gewonnen und eins unentschieden gespielt. Das heißt, wir können es besser als am Montag." Ansprechen aber will er die gegnerischen Standards. "Da stimmte die Zuordnung gegen Resse nicht. Das müssen wir besser machen."

Vielleicht bringt die Rückkehr von Robin Gordon in den Abwehrverbund Sicherheit, auch Marcel Stratmann kehrt nach seiner Gelb-Roten Karte in die Verteidigung zurück. Allerdings muss Lange am Samstag um 16.30 Uhr gegen den SC Neheim auf den gelbgesperrten Robin Rosowski sowie Kurzurlauber Patrick Sacher verzichten. Lange ist aber nicht bange: "Wir haben bis auf Kirchhörde und Resse noch alle Gegner von unten auf dem Programm. Da sollten wir die nötigen Punkte holen." Zurzeit besträgt der Vorsprung auf Platz 14 (FC Iserlohn) einen Zähler.

Huber optimistisch

Guter Dinge bleibt auch Lothar Huber, Trainer des Kirchhörder SC, trotz der 2:3-Niederlage in Finnentrop: "Wir haben sechs Punkte Rückstand auf den untersten Nichtabstiegsplatz und auf drei weitere Teams, die punktgleich mit Sinsen sind." Hubers Rechnung: "Wenn wir aus acht Spielen 14 oder 15 Punkte holen, sollte das reichen. Und die Art und Weise, wie die Mannschaft nach dem frühen 0:2-Rückstand in Finnentrop gespielt hat, macht mir Mut und sollte uns den Glauben geben, dass wir es schaffen können." Bitter ist für den KSC und besonders für den Spieler selbst, dass sich Marc Selent nach überstandener langwieriger Muskelverletzung jetzt einen Bänderriss im Knie zuzog. Er fehlt nicht nur am Samstag um 18 Uhr in Iserlohn, sondern während der gesamten Restsaison.

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