Frauen-Fußball Westfalenpokal

Das große Ziel vor Augen: Berghofen will über Siegen in den DFB Pokal

Der Traum vom DFB-Pokal lebt. Nur noch einen Schritt sind die Frauen des SV Berghofen vom Einzug in die Hauptrunde entfernt. Am Donnerstag kommt es zum Showdown gegen die Sportfreunde Siegen.

Die Saison war mehr als durchwachsen, zum Teil durchlebten die Dortmunder Abstiegsängste, doch nach dem Klassenerhalt haben die Berghoferinnen nun noch ein riesengroßes Ziel: die Teilnahme am DFB-Pokal.

Nur noch ein Sieg steht zwischen den Berghoferinnen und dem Einzug in die Hauptrunde dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs. Um den Einzug erstmals in der Vereinsgeschichte feiern zu können, muss die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski am Vatertag (Donnerstag, 13 Uhr, Berghoferstr. 243, 44269 Dortmund) gegen die Sportfreunde Siegen gewinnen.

Siegen reisen als Dritter der Westfalenliga an

Die Gäste reisen als Tabellendritter der Westfalenliga an, spielen damit eine Liga unter den Berghoferinnen und haben sich im Halbfinale souverän mit 4:0 gegen den Ligakonkurrenten SV Höntrop durchgesetzt. Berghofens Sportlicher Leiter Stephan Gebling warnte schon vor dem Finaleinzug: "Nur weil Siegen eine Liga unter uns spielt, gehen wir nicht automatisch als Favorit in die Partie. Die Sportfreunde sind ein sehr unangenehmer Gegner, der einen guten Ball spielt."

Mehr als 200 Zuschauer sahen im eigenen Halbfinale Annalena Krapps viel umjubeltes Siegtor zum 1:0 gegen den Ligakonkurrenten Herforder SV. Nun hoffen sie in Berghofen auch beim Finale auf eine feierliche Kulisse. Thomas Sulewski freut sich jedenfalls schon seit Wochen auf die Partie: "Aus 32 Mannschaften stehen wir unter den beiden besten. Wenn man so weit kommt, möchte man den Pokal natürlich auch holen."

Berghoffen hofft auf Knallerlos

Zumal nicht sicher ist, ob in der daran anschließenden ersten DFB-Pokal-Runde auch ein echter Kracher wartet, da das Regelwerk besagt, dass die Pokalsieger zunächst gegeneinander gelost werden, um in der zweiten Runde auf ein Teilnehmerfeld von 32 Teams zu kommen: "Auch wenn wir bei einem Sieg die erste Runde wahrscheinlich noch überstehen müssten, um einen Knaller als Gegner zu bekommen, wäre es natürlich ein großes Erlebnis für uns", sagt Sulewski.

Weiterhin wäre es für die Berghoferinnen wichtig, vom Verletzungspech der abgelaufenen Saison verschont zu bleiben. Erst im letzten Pokalspiel gegen Herford musste Stürmerin Anna Beutler angeschlagen ausgewechselt werden.

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