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Der Dorstfelder SC freut sich auf die Relegation.

Fußball: Bezirksliga 8

Für Dorstfeld wird es ernst - Brackel feiert ein überragendes Jahr

DORTMUND - Sechs Teams unter den besten neun Klubs der Liga sind ein starker Wert für Dortmunds Bezirksligisten. Dabei könnte neben Brackel auch noch der Dorstfelder SC über die Relegation in die Landesliga aufsteigen.

SV Brackel 06 (Platz 1, 90 Punkte):

Nach der Meisterschaft und Platz vier in der Halle findet Trainer Axel Schmeing nur ein Wort: „Überragend!“ Dabei hebt er hervor, dass auch die Konkurrenz nicht schlecht war und die eigene Leistung umso höher zu bewerten sei. Bezahlt machte sich auch der breite Kader, der das ständig schwelende Verletzungspech kompensieren konnte. Besonderen Anteil hatte auch Oliver Adler mit 44 Toren in 33 Einsätzen.

Dorstfelder SC (Platz 2, 79 Punkte):

Der Höhepunkt der Saison folgt für das Team von Robert Podeschwa noch. Denn gewinnt der DSC drei Relegationsspiele, folgt er dem in diesem Jahr deutlich überlegenen SV Brackel 06 in die Landesliga. Zwar war der vierte Platz das Ziel, doch schon früh ließ sich ein Zweikampf an der Spitze erahnen. „Nun liegt unser Fokus auf den drei Spielen“, sagt Podeschwa.

BSV Schüren (Platz 4, 60 Punkte):

„Wir haben unser Optimum erreicht“, sagt Trainer Michael Rüping. Doch der Saisonverlauf mit zwölf Siegen in Folge, aber auch zehn sieglosen Spielen in Serie missfiel ihm. Der Rücktritt von Markus Gerwien sorgt nun für einen erneuten Richtungswechsel, Dimitrios Kalpakidis übernimmt das Ruder beim BSV.

SC Husen-Kurl (Platz 6, 50 Punkte):

Für Jörg Lange war eine solche Saison vorher nicht zu erwarten. „Wir haben uns spielerisch weiterentwickelt“, sagt der Trainer. Lediglich das letzte Saisonviertel, als der SC gesichert war, gefiel Lange nicht mehr so wirklich: „Das war der einzige Wehrmutstropfen.“ Linksfuß Dustin Nowak wechselt vom Werner SC nach Husen.

Hörder SC (Platz 7, 49 Punkte):

Mit einem erneuten Mittelfeldplatz spielte der HSC eine solide Saison, die trotzdem vom Abgang Marcus Wedemanns geprägt war. Sein Nachfolger Mirko Mustroph fand sich aber schnell an der Linie zurecht und hatte durch seine bisherige Aufgabe als Spieler schon genügend Einblick in das Umfeld in Hörde. Mit Boris Mihajlovic arbeitet er bereits an der neuen Spielzeit.

Alemannia Scharnhorst (Platz 9, 48 Punkte):

Die starke Rückrunde (Platz vier) brachte Stabilität und den Klassenerhalt. Nicht unwesentlich beteiligt waren Torhüter Marco Schulz, Patrick Schöpf und Daniel Steinacker, die im Winter kamen. „So ist es eine ordentliche Saison geworden“, sagt Trainer Thomas Faust, der nun auch Defensivmann Matthias Hiepe (BG Schwerin) verpflichtete.

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